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Die Voraussetzungen hatten sie selbst geschaffen – mit einem 3:1 durch Treffer von Tim Stulle und Christopher Wesley (2) in Rüsselsheim sowie dem 4:2 durch Max Müller, Benjamin Seibold, Joscha Brügel und Peter Kohl in Mannheim. Es waren die Saisonsiege Nummer 14 und 15, die weiße Weste hatte lediglich ein Remis im Duell mit dem einzig ernsthaften Konkurrenten aus München befleckt. Der aber ließ gestern in Stuttgart Federn, und so vergrößerte sich der Vorsprung des NHTC auf uneinholbare acht Punkte bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. „Jetzt fällt der ganze Druck ab“, beschrieb Trainer Norbert Wolff die Situation, bei der er sich selbst „wie nach der Abiprüfung“ gefühlt hatte.
Der Aufstieg war das erklärte Saisonziel einer Mannschaft, die im Unterhaus strenggenommen nur sich selbst zum Gegner hatte. Wirklich mithalten konnte keiner, zu stark war das Team um die Nationalspieler Müller und Wesley. „Wir hatten in jedem Spiel den Druck, gewinnen zu müssen. Aber mit diesem Druck sind die Jungs gut zurechtgekommen“, empfand Trainer Wolff die Saison beileibe nicht als Selbstläufer. So hielt er selbst die frohe Kunde des Aufstiegs in der Halbzeit noch zurück, als die Münchner längst aus dem Rennen waren. „Wir haben zwar 3:1 geführt, aber man weiß ja nie“, wollte Wolff allen Eventualitäten vorbeugen.
Fr. 17.05.13
Do. 16.05.13
Mi. 15.05.13