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NHTC-Männer landeten 8:0-Favoritensieg

Unbeirrt und ungefährdet - 29.04.2012 19:37 Uhr

NÜRNBERG  - Die Hockey-Männer des Nürnberger HTC geben sich keine Blöße. Beim 8:0 (5:0)-Heimsieg gegen den Osternienburger HC sind sie ihrer Favoritenrolle in der zweiten Feld-Bundesliga Süd gerecht geworden und dem Aufstieg wieder ein Stück nähergerückt.

Christopher Wesley (rechts) traf dreimal.
Christopher Wesley (rechts) traf dreimal.
Foto: Sportfoto Zink
Christopher Wesley (rechts) traf dreimal.
Christopher Wesley (rechts) traf dreimal.
Foto: Sportfoto Zink

Entsprechend positiv fiel die Bilanz des NHTC-Trainers aus. „Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft dem Druck standgehalten hat und die Widrigkeiten wie den trockenen Boden oder einen defensiv eingestellten Gegner umschifft hat“, sagte Norbert Wolff. Dass sein Team beim nie gefährdeten Erfolg „mit den Torchancen ein bisschen schlampig“ umging, fiel da kaum ins Gewicht.

Nach fünf eher holprigen Anfangsminuten fanden seine Spieler ihren Rhythmus und eröffneten durch Christopher Wesley in der zwölften Minute den Torreigen. Der Nationalspieler wirkte sichtlich beflügelt angesichts seiner Nominierung für das vorolympische Turnier in London. „Wenn er jetzt keinen großen Fehler macht, ist er bei Olympia dabei“, meinte Wolff.


Er wollte indes keinen seiner Spieler hervorheben: „Das wäre gemein, denn es war eine tolle Teamleistung.“ Auf dem Weg in die erste Liga müssen die Männer von der Siedlerstraße noch vier Partien bestreiten. Wolff verspricht: „Wir werden keinen Zentimeter nachgeben, dann sind wir vielleicht nächste Woche schon durch.“

NHTC-Tore: 1:0,, 2:0 Wesley (12., 14.), 3:0 Stulle (16.), 4:0 Tausendpfund (19.), 5:0 Gebhard (35.), 6:0 Nellner (53.), 7:0 Wesley (58.), 8:0 Brügel (70.) / Strafecken: 7/1:2/0.

HGN-Frauen gaben die Rote Laterne ab

Für die abstiegsbedrohten Hockey-Frauen der HG Nürnberg lief das Wochenende nach Plan: Sie selbst behielten beim 2:0 (1:0) im Keller-Duell bei den Stuttgarter Kickers die Nerven, und Mitkonkurrent Wacker München ließ bei den Zehlendorfer Wespen Federn. So kletterte die HGN vom letzten Platz auf Rang sechs hoch.

„Sogar in der Bundesliga haben alle für uns gespielt“, freute sich HGN-Torhüterin Maja Kolonic, dass es derzeit nach nur einem Absteiger aus der zweiten Liga aussieht. Die Partie in Stuttgart war Abstiegskampf pur: nicht schön anzusehen, aber für die HGN erfolgreich. Sabrina Lechlers 1:0 gab Sicherheit, eine überstandene Druckphase des Gegners ebenfalls. Mit dem 2:0 war die Partie gelaufen.

Ein erneutes „Endspiel“ bestreiten die Buchenbühlerinnen am Dienstag  (13 Uhr) zu Hause gegen Wacker München. Kolonic lässt an der Marschroute keinen Zweifel: „Das müssen wir gewinnen.“ HGN-Tore: 0:1 Lechler (7.), 0:2 Biermann (45.) / Strafecken: 1/0:2/0. 

Melanie Scheuering


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