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In erster Linie auf dem Prüfstand steht dabei eine Formulierung in der Vereinssatzung, die sinngemäß besagt, dass es Mitgliedern des Aufsichtsrates verboten sei, Geschäfte mit dem Verein zu machen. Strittig ist, ob dieser Passus auch Angestellte des Vereins miteinbezieht. Oechlers Anwälte bestreiten dies, nun hat der Club wiederum ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben. Am 10. Dezember, wenn die nächste Sitzung des Gremiums ansteht, soll die leidige Angelegenheit endlich „zu einem Abschluss gebracht werden“, wie es Aufsichtsratsboss Klaus Schramm formuliert: „Ich denke schon, dass wir uns einigen werden.“ Notfalls müsse man eben einen Kompromiss finden.
Oechler allerdings ist sich weiterhin keiner Schuld bewusst. Via Presseerklärung betonte der 42-Jährige gestern erneut, dass er sein Mandat als Aufsichtsrat nie dazu genutzt habe, „um Geschäfte mit den Club-Spielern zu machen“. Auch verwehrte er sich gegen die Behauptung, in der Kabine seien von ihm Werbeflyer verteilt worden. Zudem droht Oechler mit rechtlichen Schritten, sollte die Seriosität der von ihm angebotenen Kapitalanlageformen weiterhin angezweifelt werden. Solche Aussagen seien „geschäftsschädigend“.