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Pinola gibt sein Comeback frühestens in Augsburg

Club-Publikumsliebling sieht sich zwischen 70 und 80 Prozent - 01.02. 10:18 Uhr

Nürnberg  - Nach wie vor herrscht beim 1.FCN ein Kommen und Gehen. Doch die Verletztenliste schrumpft langsam. Zwar muss Per Nilsson, der große Pechvogel der Mannschaft, erneut voraussichtlich vier Wochen pausieren, nachdem er sich im Test gegen den Karlsuher SC (2:0) am Montag eine Innenbandzerrung im linken Knie zugezogen hat. Doch dafür deutet sich das Comeback von Javier Pinola an.

Während des Trainingslagers in Belek arbeitete Javier Pinola hart an seinem Comeback.
Während des Trainingslagers in Belek arbeitete Javier Pinola hart an seinem Comeback.
Foto: Sportfoto Zink
Während des Trainingslagers in Belek arbeitete Javier Pinola hart an seinem Comeback.
Während des Trainingslagers in Belek arbeitete Javier Pinola hart an seinem Comeback.
Foto: Sportfoto Zink

Das gestrige Training bei Minusgraden überstand er schmerzfrei und gab sich danach gut gelaunt: „Ich fühle mich richtig wohl.“ Doch der temperamentvolle Argentinier hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt. Er zügelt sich selbst und will das heiß ersehnte Comeback nicht überstürzen. „Spielen kann ich erst, wenn ich wieder bei hundert Prozent bin“, sagt er. Derzeit sei er allenfalls zwischen 70 und 80. Er muss, was ihm schwerfällt, Geduld aufbringen, „denn die Muskulatur ist nach einer dreimonatigen Pause nicht von heute auf morgen voll belastbar“.



Das Schlagerspiel am Freitag gegen Borussia Dortmund fällt deshalb für ihn flach, aber eine Woche später in Augsburg möchte er wieder dabei sein. „Zumindest im Kader“, schraubt er seine Erwartungen etwas herunter. Ein ähnliches Ziel hat sich auch Hanno Balitsch gesteckt, der die gestrige Trainingseinheit problemlos überstanden hat. Das Match gegen den BVB käme für den routinierten Neuzugang aber auch noch zu früh.

Auf das Duell mit dem Meister brennt Dominic Maroh, der sich inzwischen seinen Platz in der Innenverteidigung zurückerobert hat. Ausschlaggebend dafür waren Geduld und überzeugende Trainingsleistungen. Und nicht der Umstand, dass auf der Position neben Philipp Wollscheid durch die Verletzungen von Nilsson und Timm Klose eine Lücke entstanden ist. „Ich bin richtig glücklich“, gewährt er Einblick in sein Seelenleben.

Und er kann mit dem Schicksal seines schwedischen Konkurrenten mitfühlen: „Pelle hat richtig die Seuche am Fuß kleben.“ Aber irgendwann werde er bestimmt dafür belohnt, dass er nicht resigniert, sondern sich mit großem Fleiß und vielen Reha-Maßnahmen immer wieder herankämpft. Maroh ist ein vorbildlicher Profi, der trotz seiner unerfreulichen Rolle als Zuschauer in einer längeren Phase niemals lockerließ. „Ich habe der Mannschaft immer geholfen“, behauptet er, „und war stets ein Teil von ihr.“

Der gebürtige Schwabe freut sich schon auf das Duell mit Borussia Dortmund. Es mache viel Spaß, wenn man sich mit solchen Klassemannschaften messen könne. Respekt vor dem BVB ist vorhanden, Angst aber keine. Marohs Plan für die heißen 90 Minuten bei hohen Kältegraden: „Wir müssen enorme Laufleistungen bringen und hinten gut stehen. Nur so können wir gegen diese enorm starke Truppe bestehen.“ Und es sei wichtig, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein, ergänzt er. Wohl wissend, dass eine verschlafene erste Halbzeit für den Club fatale Folgen haben könnte.

Für den Abwehrstrategen hat Dortmund natürlich den Part des Favoriten inne. „Aber im Fußball sind Überraschungen immer wieder möglich“, macht er sich und seinen Kollegen Mut. 



Dieter Bracke

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DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

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