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Rakovsky und Geis mit DFB-"U 19" gescheitert

Europameisterschaft findet ohne deutsches Team statt - 31.05.2012 17:54 Uhr

NÜRNBERG/FÜRTH  - Frust bei Club-Nachwuchskeeper Patrick Rakovsky und "Kleeblatt"-Mittelfeld- Akteur Johannes Geis: Mit dem deutschen "U 19"-Team verpassten sie die Europameisterschaft ihrer Altersklasse im Sommer in Estland.

Patrick Rakovsky
Patrick Rakovsky
Foto: Sportfoto Zink
Patrick Rakovsky
Patrick Rakovsky
Foto: Sportfoto Zink

Zum vierten Mal in Serie konnte sich die DFB-„U 19“ nicht für eine EM-Endrunde qualifizieren und verpasste damit auch die Teilnahme an der „U20“-WM 2013 in der Türkei. Ungeschlagen absolvierte das Team von DFB-Trainer Horst Hrubesch ihre drei Partien der „Eliterunde“, doch der abschließende 3:0-Sieg gegen Ungarn reichte nicht, um den zum EM-Start berechtigenden Gruppensieg einzufahren: Den sicherte sich Serbien, gegen das die Deutschen nur ein 1:1 geschafft hatten.

Rakovsky stand bei allen drei Partien – die Partie gegen Rumänien endete 2:2 – zwischen Pfosten. Geis, der in den beiden ersten Partien jeweils eingewechselt war, stand gegen Ungarn für eine Stunde in der Startelf.

Johannes Geis
Johannes Geis
Foto: Sportfoto Zink
Johannes Geis
Johannes Geis
Foto: Sportfoto Zink

„Dieser Jahrgang unterscheidet sich von denen, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe. Wir mussten viele Spieler abstellen, und dieses Team hat nicht ein Spiel in der gleichen Besetzung gemacht wie das vorherige“, sagte Hrubesch, der nach dem abschließenden Lehrgang noch FCN-Mittelfeldspieler Sebastian Gärtner aus dem Aufgebot gestrichen hatte. „Letztlich habe ich es nicht geschafft, dieses Team in die Spur zu bringen“, konstatierte der Ex-Europameister leicht resigniert. 

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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


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