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Rakovsky und Geis wollen zur EM

Entscheidende Qualifikations-Turnier der deutschen "U19" - 24.05.2012 07:07 Uhr

NÜRNBERG/FÜRTH  - Auf einen Einsatz in der "U 19"-Nationalelf am Freitag gegen Serbien in Novi Sad hoffen Club-Nachwuchstorhüter Patrick Rakovsky sowie der Fürther Defensivspieler Johannes Geis.

Patrick Rakovsky
Patrick Rakovsky
Foto: Sportfoto Zink
Patrick Rakovsky
Patrick Rakovsky
Foto: Sportfoto Zink

Bis zum 30. Mai trägt das Team von DFB-Trainer Horst Hrubesch in der serbischen Stadt drei Spiele im Rahmen der „Eliterunde“ aus, der zweiten Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft, die im Sommer in Estland stattfindet. Gegner des deutschen Teams in der Gruppe 3 sind neben Serbien noch Rumänien (27.) und Ungarn (30.). Insgesamt kämpfen 25 Teams in sieben Gruppen um die insgesamt acht Startplätze der EM. Qualifiziert sind die jeweiligen Gruppenersten sowie Gastgeber Estland.

Geis, den der Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth für die kommende Saison wohl an Kickers Offenbach ausleihen wird, hat bislang fünf Partien in der deutschen „U19“ bestritten. Rakovsky, der beim 1.FCN nach seiner Verletzung zuletzt in der „U23“ zum Einsatz kam, hat bislang zwei Einsätze im Team von Hrubesch vorzuweisen.

Johannes Geis
Johannes Geis
Foto: Sportfoto Zink
Johannes Geis
Johannes Geis
Foto: Sportfoto Zink

Während Rakovsky und Geis mit dem deutschen Team am Mittwochmorgen in Richtung Serbien abflogen, hatte Club-Nachwuchsspieler Sebastian Gärtner zu gleichen Zeit weniger Grund zur Freude: Er hatte zwar die Vorbereitung in Frankfurt/Main komplett mitgemacht, den Sprung in den Kader - wie einige weitere Kollegen - allerdings nicht geschafft. Er reiste stattdessen heim nach Franken. 

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13