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Schäfer erneut zum Capitano gewählt

Der 1.FC Nürnberg setzt auf allen Ebenen auf Kontinuität - 17.08.2012 07:14 Uhr

NÜRNBERG  - Die Zeiten des Auf und Ab und Hin und Her scheinen beim 1. FC Nürnberg endgültig vorbei. Der Verein setzt auf Kontinuität und das auf allen Ebenen. Der Trainer heißt seit zweieinhalb Jahren Dieter Hecking; Sportvorstand Martin Bader ist schon seit achteinhalb Jahren im Amt. Da erscheint es fast als logische Konsequenz, dass sich auch an der teaminternen Hirarchie nichts geändert hat: alter und neuer Kapitän ist Raphael Schäfer.

Ein weiteres Jahr in Amt und Würden: Raphael Schäfer führt auch in der kommenden Saison den 1. FC Nürnberg als Capitano auf den Rasen.
Ein weiteres Jahr in Amt und Würden: Raphael Schäfer führt auch in der kommenden Saison den 1. FC Nürnberg als Capitano auf den Rasen.
Foto: Sportfoto Zink
Ein weiteres Jahr in Amt und Würden: Raphael Schäfer führt auch in der kommenden Saison den 1. FC Nürnberg als Capitano auf den Rasen.
Ein weiteres Jahr in Amt und Würden: Raphael Schäfer führt auch in der kommenden Saison den 1. FC Nürnberg als Capitano auf den Rasen.
Foto: Sportfoto Zink

Nachdem Coach Hecking gestern endlich einmal alle Spieler um sich hatte, nutzte er die Gelegenheit, um einen demokratischen Akt zu vollziehen. In der Kabine ließ er den Anführer für die kommende Spielzeit frei wählen. Und wie kaum anders zu erwarten, hielten die Spieler an ihrem bisherigen Anführer fest. „Ich freue mich, dass mir die Mannschaft das Vertrauen ausgesprochen hat. Es ist ein gutes, intaktes Team. Deshalb hätte genauso gut auch jeder andere aus dem Mannschaftsrat die Wahl gewinnen können“, sagte Raphael Schäfer.

Der 33-Jährige führt seit der vergangenen Saison seine Schäfchen auf den Rasen. Schon während seiner ersten Zeit in Nürnberg hatte er in der Spielzeit 2006/07 die Binde getragen, ehe er zum VfB Stuttgart wechselte. Neu ist diesmal lediglich, dass der Anführer einen neuen Co-Kapitän an seiner Seite hat. Die zweitmeisten Stimmen bei der Kabinenwahl konnte Hanno Balitsch für sich verbuchen. Der Ex-Leverkusener löst damit Per Nilsson ab. Der Schwede ist aber weiterhin festes Mitglied des Mannschaftsrats, den die Routiniers Javier Pinola und Timmy Simons komplettieren.


Erst am Nachmittag war der letzte von acht Spielern unverletzt von seiner Länderspielreise zurückgekehrt. Tomas Pekhart kam mit der tschechischen Auswahl in der Ukraine nicht über ein 0:0 hinaus und wurde gegen den EM-Gastgeber in der 58. Minute eingewechselt. Simons und Almog Cohen steckten hingegen nur Reisestrapazen in den Klamotten: Der Belgier war beim überraschenden 4:2-Sieg im Nachbarschaftsduell gegen die Niederlande ebenso nur aufmerksamer Beobachter wie Cohen beim 1:1 Israels gegen Ungarn.

Die drei Youngsters Patrick Rakovsky, Philipp Klement und Roussel Ngankam nahmen an einem „U20“-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes in der Sportschule Hennef teil. Beim 4:2-Sieg gegen die „U21“ von Luxemburg war das Trio jeweils eine Halbzeit am Ball.

Dicker Knöchel: Balitsch pausierte

Nach der Wahl blieb Balitsch keine Wahl: Der Defensivspezialist hatte sich in der Partie gegen Betis Sevilla einen heftigen Schlag eingehandelt und konnte gestern wegen eines angeschwollenen Sprunggelenks nicht trainieren, obwohl er unbedingt wollte. Doch Hecking bremste Balitsch aus und verordnete intensive medizinische Betreuung. 

Von Stefan Jablonka


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Gründungsdatum:
04.05.1900
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über 14.000


Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12