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Schahin erlebt recht frostige Zeiten in Fürth

Stürmer hofft auf seine Chance - 01.02. 11:45 Uhr

FÜRTH  - Die erste Übungseinheit in heimischen Gefilden nach dem Aufenthalt an der türkischen Riviera bestritt Dani Schahin ohne Mütze und Handschuhe. „Unglaublich kalt“ fand es der Stürmer nur, dem das in solchen Fällen gängige fränkische Idiom „Huschala“ nicht über die Lippen kam. Aber auch so ist die Situation für Schahin bei der SpVgg Greuther Fürth recht frostig.

Dani Schahin gibt im Training wie im Testspiel gegen Admira Wien Gas und hofft auf eine Chance.
Dani Schahin gibt im Training wie im Testspiel gegen Admira Wien Gas und hofft auf eine Chance.
Foto: Wolfgang Zink
Dani Schahin gibt im Training wie im Testspiel gegen Admira Wien Gas und hofft auf eine Chance.
Dani Schahin gibt im Training wie im Testspiel gegen Admira Wien Gas und hofft auf eine Chance.
Foto: Wolfgang Zink

Auch wenn er in den zurückliegenden Tagen von Belek mit Trainer Mike Büskens etwas wärmer wurde und die Verantwortlichen durchaus erfreut seinen Trainingseifer zur Kenntnis nahmen – eine wirkliche Chance, mal ein paar Minuten länger oder gar von Beginn an eingesetzt zu werden, hat Schahin derzeit nicht. Fürth durfte in der Hinrunde mit Occean und Nöthe auf das treffsicherste Stürmerduo der Liga bauen, und „an denen kommt man eben schwer vorbei. Olli und Chris sind die klare Nummer eins und zwei“, hat sich der 22-Jährige mit seiner momentanen Ausgangslage abgefunden.

In solchen Fällen neigen Spieler schon mal dazu, im Training ein paar Meter weniger zu laufen und innerlich zu resignieren, aufmüpfig zu werden oder sich einen anderen Brötchengeber zu suchen. „Dani muss geduldig sein. Er ist in einer Rolle, in der er warten muss“, beschreibt Fürths Manager Rachid Azzouzi eine dieser Situationen, die gerade für junge Spieler zu einer echten Herausforderung werden können. Auch Schahin hatte mit dieser Rolle lange zu kämpfen, jetzt hat er sie angenommen: „Klar bin ich nicht zufrieden. Aber ich versuche, mich in jedem Training anzubieten, etwas anderes kann ich nicht machen. Und der Rest hängt dann nicht von mir ab.“

Bankdrücken an einstiger Wirkungsstätte


Wenn die Spielvereinigung am Freitagabend im Punktspiel bei Dynamo Dresden antritt, wird Schahin aber wohl wieder nur auf der Bank Platz nehmen. An alter Wirkungsstätte, wo er mit dem Aufstieg in die zweite Liga seine sportlich bislang erfolgreichste Zeit feierte. „Das war echt wunderschön, und der Aufstieg war die Krönung“, sinnierte er dieser Tage über seinen halbjährigen Ausflug an die Elbe, nach dem sich für ihn in Fürth aber nichts geändert hat. Nur seine Einstellung. „Was ich mit Dresden erlebt habe, will ich auch mit Fürth schaffen“, sagt er trotzig über die „Mission Aufstieg“ des Tabellenzweiten. Noch hat er nicht viel dazu beitragen können, aber Schahin ist jetzt sicher: „Dabei wird noch jeder Mann gebraucht.“ 



Florian Pöhlmann

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.