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Stressfrei zum bayerischen Eishockey-Derby

Ice Tigers auf Reisen: erst nach Augsburg, dann nach Hamburg - 18.11.2010 09:45 Uhr

Drei Tage trug Thomas James Kemp (links) beim Deutschland-Cup das kanadische Trikot. Ab Freitag geht er wieder für die Ice Tigers aufs Eis.

Drei Tage trug Thomas James Kemp (links) beim Deutschland-Cup das kanadische Trikot. Ab Freitag geht er wieder für die Ice Tigers aufs Eis. © dpa


Die beiden nächsten Tigers-Gegner nehmen derzeit nur Platz elf und zwölf ein, blieben damit bisher hinter den eigenen Erwartungen zurück. „Sie hatten sich vor der Saison viel mehr erhofft“, weiß auch Nürnbergs Trainer Andreas Brockmann um die Unzufriedenheit im Augsburger und Hamburger Lager. Und so haben die Panther, (am Freitag Gastgeber der Ice Tigers) noch Stürmer Sean O’Connor (Ontario) an Land gezogen, während die Freezers (sie empfangen Nürnberg am Sonntag) dieser Tage mit Torhüter Daniel Taylor (Springfield) und Verteidiger Sean Curry (Toledo) gleich zwei neue Ausländer verpflichteten.

Für Brockmann natürlich keinerlei Grund zur Beunruhigung, die beiden Auswärtsaufgaben sind so oder so schwer genug. Immerhin konnten die Nürnberger ob ihrer Erfolge positiv gestimmt in die zehntägige DEL-Pause gehen, stehen also nicht so unter Druck wie zum Beispiel Augsburg und Hamburg, das sich schon am Donnerstag gegen Berlin beweisen muss.

Auch weil die Brockmann-Schützlinge zu den auswärtsstärksten Klubs zählen (17 ihrer 35 Punkte holten sie bisher auf fremdem Eis) können sie am Freitagabend in Augsburg völlig stressfrei antreten, müssen aber nichtsdestotrotz – so Brockmann – gewappnet sein. „Augsburg hat sich viel vorgenommen. Die sind immer schwer zu spielen“, erwartet der Tigers-Coach wieder ein sehr intensives bayerisches Derby.

Nach fünf freien Tagen hat Brockmann seine Schützlinge seit vergangenem Samstag wieder um sich versammelt. Die drei Deutschland-Cup-Teilnehmer Patrick Ehelechner, Sean Blanchard und Thomas James Kemp stiegen erst am Dienstag wieder ins Training ein. Fehlen wird nach wie vor der verletzte Greg Leeb, der sich noch in der Reha befindet. „Das ist eine Geduldssache“, kann Brockmann die Rückkehr des Kapitäns nicht absehen. Doch ob mit oder ohne den 33-jährigen Spielmacher, auch in Augsburg und Hamburg sollte der eine oder andere Punkt für die Tigers-Profis drin sein.

DEL-Torjäger: 1. Wolf (Iserlohn Roosters) 14, 2. Magowan (Grizzly Adams Wolfsburg) und Mitchell (Hannover Scorpions) je 11, 4. Olver, D’Aversa (beide Augsburger Panther), Engelhardt (Hamburg Freezers), Dolak (Hannover Scorpions), Beechay (DEG Metro Stars) und Buchwieser (EHC München) je 10, 10. u.a. Chouinard (Thomas Sabo Ice Tigers) und S.Goc (Hannover Scorpions) je 9.

23.Spieltag: Hamburg Freezers – Eisbären Berlin (Do., 19.30), Augsburger Panther – Thomas Sabo Ice Tigers, ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters, Grizzly Adams Wolfsburg – DEG Metro Stars, Straubing Tigers – Krefeld Pinguine (alle Fr., 19.30), Kölner Haie – Adler Mannheim (Fr., 20.20) / 24.Spieltag: Hamburg Freezers – Thomas Sabo Ice Tigers, Eisbären Berlin – Grizzly Adams Wolfsburg (beide So., 14.30), Iserlohn Roosters – Kölner Haie, DEG Metro Stars – ERC Ingolstadt (beide So., 18.30), EHC München – Straubing Tigers (So., 19.05).

Landesliga Nordost: EHC 80 Nürnberg – EV Pegnitz (Fr., 20.00). 

Horst Dittmann

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