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Triathlon: Vorjahressieger verteidigten Titel

Andreas Dreitz und Anja Beranek siegten am Rothsee - 24.06.2012 18:57 Uhr

Freude über den dritten Erfolg in Folge: Andreas Dreitz aus Michelau war beim 24.Rothsee-Triathlon das Maß der Dinge.

Freude über den dritten Erfolg in Folge: Andreas Dreitz aus Michelau war beim 24.Rothsee-Triathlon das Maß der Dinge. © Sportfoto Zink


Für Andreas Dreitz war es bereits der dritte Sieg beim Rothsee-Triathlon. Sein härtester Konkurrent, Dorian Wagner aus Allersberg, hatte den Veranstaltern am Donnerstag angeblich wegen eines Infekts kurzfristig abgesagt. Aus dem Rothsee kam nach den 1,5km Schwimmen Dreitz noch in einer Gruppe, die nur kurze Zeit auf der auf 45km verlängerten Radstrecke zusammenblieb.

Bald baute der 24-jährige Bundeswehr-Offizier seinen Vorsprung erst auf 400m, später sogar auf 1,5km aus. In der zweiten Wechselzone vom Rad auf die 10km lange Laufstrecke am Rothsee hatte Dreitz bereits 4:10 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Sebastian Neef und 5:45 Minuten auf die Verfolgergruppe mit Alexander Schrüfer (Radfreunde Hilpoltstein), Rainer Habermann (Post SV Nürnberg) und Marcus Schattner (TSG 08 Roth). „Das ist ja schon eine Menge Holz“, analysierte Dreitz selbst. „Ich war mir aber erst nach sieben Kilometern beim Laufen sicher, dass ich gewinne.“

Auch über den zweiten Platz freute sich Sebastian Neef: „Ich bin voll zufrieden.“ Anders als Andreas Dreitz, der sich auf den Sport konzentriert, will Neef erst nächstes Jahr „richtig einsteigen ins Geschäft“. Frühzeitig war Neef klar, dass es für ihn nur um Platz zwei gehen konnte: „Nach 20km auf dem Rad war Andi Dreitz schon außer Reichweite.“ Marcus Schattner, der Viertplatzierte, der anfangs auf dem Rad mit Dreitz in der Zehner-Gruppe dabei war, formulierte es deutlicher: „Zack. Bums. Weg war er.“

Anja Beranek

Anja Beranek


Anja Beranek hat sich mit ihrer Titelverteidigung sogar den vierten Sieg am Rothsee geholt. Als Top-Schwimmerin bekannt, kam sie als Erste in die erste Wechselzone und feierte einen klassischen Start-Ziel-Sieg. In der zweiten Wechselzone hatte sie bereits 5:20 Minuten Vorsprung vor der Hilpoltsteinerin Wenke Kujala. Trotz des Erfolgs war Anja Beranek nicht zufrieden: „Ich muss zugeben, es war heute schon ein bisschen zäh.“

Die Profi-Athletin ist froh, dass sie bei dem Rennen über die olympische Kurzdistanz dennoch so gut durchgekommen war: „Aber das war härter als im Vorjahr.“ In zwei Wochen wird sie als Saisonhöhepunkt beim Ironman Germany in Frankfurt am Main starten, der heuer zeitgleich mit dem Challenge Roth stattfindet.

Auch Wenke Kujala, die Dritte hinter der Rosenheimerin Renate Forstner, zeigte sich erschöpft: „Dass es so anstrengend wird, habe ich nicht erwartet.“ Sie sei nach dem Triathlon in Erding und einer harten Trainingswoche körperlich komplett müde gewesen. Sie startet in zwei Wochen beim Challenge Roth. 

Markus Kaiser

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