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Winkelhaid ohne Chance, Club-Frauen im Pech

Der Spieltag in den Handball-Bayernligen - 30.01. 18:03 Uhr

NÜRNBERG  - Die Erfolgsserie der Club-Frauen hat in Kissing eine kleine Delle abbekommen, böse unter die Räder kam in der Bayernliga der Männer Kellerkind Winkelhaid in Auerbach. Erwartungsgemäß gab es da nichts zu holen, auch wenn die Mittelfranken den Spitzenreiter schon gerne etwas mehr geärgert hätten. Immerhin blieb der HC Erlangen II mit dem Sieg in Sulzbach auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe.

Max Deußen bot im Tor des HCE II eine überragende Leistung.
Max Deußen bot im Tor des HCE II eine überragende Leistung.
Foto: Wolfgang Zink
Max Deußen bot im Tor des HCE II eine überragende Leistung.
Max Deußen bot im Tor des HCE II eine überragende Leistung.
Foto: Wolfgang Zink

Bayernliga

ASV Auerbach – TSV Winkelhaid 36:24 (20:14) – Beim Tabellenführer in Auerbach einen Sieg zu erwarten, wäre vermessen gewesen, dennoch war für Winkelhaid ein besseres Ergebnis durchaus möglich. Allerdings vergaben die Gäste zu viele Chancen und produzierten zu viele Fehler, die von den Auerbachern ausgenutzt wurden. Nach dem Wechsel setzten sich die Hausherren kontinuierlich ab.

Winkelhaid: Heimpel, Kammerer – Virag (5), Räbel, Zahn, Mangold, Buchwald, Hirning (2), Gillan (2), Leschke (2), Kundmüller (8/4), Rettenbacher (3), Herbst, Boescu (2/1).

HC Sulzbach – HC Erlangen II 23:29 (13:14) – Furioser Auftakt in Sulzbach: Nach zwei Minuten führte Erlangen mit 4:0, ehe die Oberpfälzer ausgleichen konnten. Auf Augenhöhe ging es bis zum 13:13 weiter, dann aber setzte der HCE zum Pausenpfiff noch einen Treffer drauf. Nach dem Wechsel erspielten sich die Gäste leichte Vorteile und lagen mit 23:20 in Front. Die Schützlinge von Trainer Stefan Mittag überstanden auch vier Minuten in Unterzahl schadlos, und gestützt auf eine starke Abwehrleistung mit einem überragenden Torhüter Max Deussen setzten sich die Erlanger vorentscheidend auf 29:23 ab.

HCE II: Lotter, Deussen – Maier, Hasselmann (5/2), Müller, Hirning (1), Wannenmacher (6), Krauter, Grünert (2), Matthias (3), Halota (5), Büttner (2), A. Knerr (3). Wein (2/1).

Landesliga Nord

TV Münchberg – MTV Stadeln 38:25 (16:10) – Nach einem guten Beginn, verbunden mit einer 4:3-Führung für Stadeln, kam die bereits hinlänglich bekannte unkonzentrierte Phase, und Münchberg konnte mit neun Treffern in Folge zum 12:4 die Weichen auf Sieg stellen. Auch nach dem Wechsel spielte Stadeln nicht in Normalform. Im nächsten Heimspiel gegen Spitzenreiter Landshut müssen die Fürther schon eine anderes Gesicht zeigen, um nicht unterzugehen.



Stadeln: Bär, Kleinlein – M. Heidingsfelder (1), Friedrich (1), B. Funke (4), F. Funke (6), S. Heidingsfelder, Gründl, Klein (4/2), Kramer (6), Hofer (2), Rödl (1).

TV Roßtal – TSV Mainburg 33:22 (12:10) – Souverän entledigten sich die Schützlinge von Trainer Carsten Peine der Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten. Lediglich beim 2:3 lagen die Roßtaler zurück, setzten sich dann aber kontinuierlich bis zum Pausenpfiff ab. Dabei präsentierten die Hausherren sowohl in Angriff als auch in der Abwehr ihre Tugenden. Nach dem Wechsel wurde das Ergebnis immer deutlicher – eine gute Möglichkeit für Trainer Peine, allen Spielern Einsatzzeiten zu gewähren.

Roßtal: Blaßneck, Neunkirchen – Brandscher (7), Gerbing, Hartmann (1), Schobert (1), Stockfleth (4), Franke (6), Hirschsteiner (4), Schuh (9/3), Wild (1), Erben.

ASV Cham – HSG Lauf/Heroldsberg 34:25 (16:13) – Der Neuling musste sich letztlich der Routine der Hausherren beugen. Im Angriff hatte Heroldsberg zu wenig Durchschlagskraft, um sich gegen die defensive Deckung der Chamer durchsetzen zu können. In der Abwehr fehlten mit Kiewitt und Baha zwei erfahrene Akteure. So konnte sich mit Krakal der beste Werfer der Hausherren fast komplett frei entfalten. Nach dem Wechsel konnte das Team von Andreas Tam auf 24:27 verkürzen, doch viele ungeahndete Fouls an den Gästen ließ die Begegnung zu Gunsten der Chamer verlaufen.

Heroldsberg: Bellert , Faderl – Laugner, P. Handrick, Artz (5/1), Korn (6/5), Kemper (2), Nöth (1), M. Ehler (1), Kraft (1), F. Ehler (3), D. Handrick, F. Ehler (4), Widling (2).

Bezirksoberliga Mittelfranken

Kein Spieltag ohne Überraschungen: Nein, das 31:28 des Post SV gegen den TV Bad Windsheim fällt nach der Erfolgsserie des kessen Neulings nicht unter diese Kategorie. Wohl aber das 27:23 der HG Fürth gegen die HG Zirndorf. Und dass der TV Roßtal II der SG Schwabach/Roth ein Unentschieden (29:29) abtrotzt, hatte auch niemand auf der Rechnung, doch wirklich voran kommt das Kellerkind dadurch nicht.

HG Ansbach – MTV Stadeln II 27:17 (10:10) – Stadeln II: Meyer, Sieder, Schuster – Homa (4), Scheuerer (1), Malter (4/1), Pallak (6), Strobel (1). Mehl (1), Gutbier.

Post SV – TV Bad Windsheim 31:28 (18:17) – Post: T. Staudt, Toprak - Gerner (3), Pas. Pöllot (3), Egerer (1), Balwinski (2), Karg (6/2), Öhring (3), S. Achatz (3), Kraus (3), D. Achatz (3/3), Hentschke (2), Block (1), Pat. Pöllot (1).

TV Roßtal II – SG Schwabach/ Roth 29:29 (13:14) – Roßtal: Brandscher, Zäller –. S. Wild (5), Heindel (1), Heldauer (4), S. Wick (10/4), Zehnder, Jordan (4), Köhler, Gruber (2), Potjans (1), Maußner (2), N. Gerbing, O. Wick / Schwabach: Falkner, Willi – Zschunke (6/1), Gögelein, Escher, Pritschet (1), Fricke (5), Scherbel (8/6), Mari, Reichel (2), Lutsch (3), Müller (4).

HG/HSC Fürth – HG Zirndorf 27:23 (11:10) – Fürth: Kast – Bachmann (3), Krauß (4), Öchsner (1), Plasser, Herrmann (4), Hofmann (9/6), Heuke (1), Walk (3), Filipp (2) / Zirndorf: Goth, Pfrengle – Maußner (1), Traumer, Bauer (3), Keene, D. Schmidt (5), Großhauser (4/2), M. Schmidt (7/5), Nickl (2), Finsterer (1), Königshaus, Will.

ESV Flügelrad – TSV Lichtenau 32:35 (21:16) – Flügelrad: Langer, Bauer – Frey (3), Fritsch (5/3), Eschenbacher (2), M. Neumüller (7), Feld, Plutz (6/2), Ulherr (3), Zenk (2), Issing, C. Neumüller (4), Haderlein.

Bezirksoberliga Ostbayern

Ein Schritt vor und einer zurück: Der TV Altdorf tritt im Abstiegskampf ein wenig auf der Stelle. Nicht gerade schön, doch weitaus schlimmer sieht es beim SV Buckenhofen aus: Unfassbare acht Tore lag das Schlusslicht gegen die TS Herzogenaurach in Führung, dann kam der fast schon obligatorische Einbruch und machte alle Hoffnungen zunichte. Umgekehrt lief es für den VfB Forchheim. Der drehte in Auerbach eine fast schon verlorengeglaubte Partie und ist für das Gipfeltreffen am Wochenende gegen den TV Erlangen-Bruck bestens gerüstet.

TSV Neutraubling – TV Erlangen-Bruck 28:28 (14:14) – Bruck: Geck, Wachsmuth – Noppenberger (5), Reier (2), Egelseer (3), Wölfel (3), Ottlo, Fath (2), Neff (1), Schmautz (7), Schneider (5).

SV Auerbach II – VfB Forchheim 35:37 (21:17) – Forchheim: Schmitt, Marx, Wagner – Radina (4/1), Gieck (2), Krämer (5), Hecht (7), Hallmann (7/4), Wackersreuther (3), Wolf (7), Fürch, Kiesel (2).

SV Buckenhofen – TS Herzogenaurach 27:29 (15:11) – Buckenhofen: Zündt, Reuschl – Noppenberger (1), Wirth, Brütting, Feichtinger (1), Dürrbeck (7/3), Zimmermann (3/1), Hübenthal (6), Sainz-Derut (3), Mach, Deittert (4), Schindler (2) / Herzogenaurach: Friedrich, Schauer – Urst (8/5), Wonner (5/3), Auer (2), Zhilinskiy (1), Hautschke (4/2), Streubel, Neumann, Kares (3), Wack (3), Euler, Ljevar (3).

HG Hemau/Beratzhausen – TV Altdorf 28:25 (14:13) – Altdorf: J. Brix, Krug – T. Liebel (5/4), J. Krasser (3), Pechtl (2), T. Krasser (2), Pontes (1), Pichlik (3), Sturm (1), Abraham (1), Griebel, (5), Kranz (2).

Frauen, Bayernliga

SC Kissing – 1.FC Nürnberg Handball 09 25:25 (12:13) – Die Revanche für die kürzlich erlittene Niederlage im Pokal gelang den Club-Frauen nur teilweise. Die Gäste hatten mit einigen Handicaps zu leben, bevor sie zumindest mit einem Teilerfolg die Heimreise antreten konnten. Der „geharzte“ Ball der Gastgeberinnen war für die Schützlinge von Corinna Schardt ungewohnt, zudem ließen die Unparteiischen eine raue Gangart der Kissingerinnen zu. Kämpferisch tadellos blieben die Club-Girls dennoch auf Augenhöhe und lagen zur Pause sogar in Front. Nach dem Wechsel hatte die knappe Führung zunächst Bestand, dann aber sollte sich eine entscheidende Szene ereignen: Abwehrchefin Larissa Knapp verlor nach einem Schlag ins Gesicht ihre Kontaktlinse und konnte nicht mehr mitwirken. Die Nürnbergerinnen, die insgesamt vier Siebenmeter verwarfen, ließen sich jedoch nicht beeindrucken und erkämpften ein verdientes Unentschieden.

1. FC Nürnberg: Wagner, Wiesend – Haucke (1), L. Pisu, Kitza (5/2), Ringler (2), Tischner (2), N. Pisu (1), Raab (1), Knapp (2/2), Schopka, Szücs (11/1).

HCD Gröbenzell – TS Herzogenaurach 28:17 (12:10) – Lediglich neun Akteurinnen konnte Herzogenaurachs Trainer Udo Hermannstädter beim Gastspiel in Gröbenzell aufbieten, denn das Verletzungspech schwächt die TSH derzeit extrem. So lange die Kräfte reichten, boten die Mittelfränkinnen eine ordentliche Partie und konnten bis zum 10:12 einigermaßen mithalten, ehe die nachlassenden Körner dann doch zum deutlichen Energebnis führten.

Herzogenaurach: Urban, Ebersberger – Kräck (5), List, Bestle (1), Orend (1), Leschke (1), Prohaska (3), Berner (6). 



Hannes Riess und Wolfgang Winkel

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