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Die Etagere kommt wieder in Mode

Praktischer Tischschmuck für jede Gelegenheit - 03.12.2012 11:12 Uhr

Als Tischaufsatz gehörte die Etagere noch vor einigen Jahren in jedes gute Service unserer Mütter. Ihre Herkunft ist aber viel älter: Schon in der Barockzeit dekorierte sie als Tischschmuck jede festliche Tafel und diente doch nur zum Präsentieren der Speisen – vor allem Früchte und Pralinen. Die Franzosen verwenden sie auch für Pasteten und Käse, die Italiener für Antipasti und Tramezzini.

In England spielte sie beim 5-Uhr-Tee als Servierteller für Teegebäck und Sandwiches schon immer eine große Rolle. Jahrelang war sie in Vergessenheit geraten, jetzt erlebt die Etagere auch hierzulande eine Wiedergeburt und wird gerade wegen ihrer Vielseitigkeit sehr geschätzt.

Mehr als nur ein platzsparendes Geschirr

Ihr Name kommt aus dem Französischen und bedeutet Gestell: Doch eigentlich ist die Etagere nicht nur ein Ablagegestell, sie ist auch eine sehr elegante Lösung, um Dinge geschmackvoll zu präsentieren und dabei Platz zu sparen, denn dieses multifunktionale Accessoire basiert auf dem einfachen Prinzip des Übereinanderstapelns.


Eine Etagere besteht aus mehreren, meist zwei bis drei, verschieden großen Ebenen. In ihrer klassischen Form werden die Stockwerke nach oben hin immer kleiner und sind durch einen Metallstiel mittig miteinander verbunden, oben gibt es einen Griff oder Knauf, um

sie leicht transportieren zu können – es gibt aber auch Etageren aus Teilen, die ohne Metallstiel aufeinander gesteckt werden.

Der Klassiker besteht aus Porzellan-Tellern, jedoch findet man sie auch aus Edelstahl, Drahtgeflecht, Holz oder Kunststoff – letztere sind besonders empfehlenswert für Partys und Kindergeburtstage – im nostalgisch-romantischen oder auch futuristisch-modernen Design.

Etageren lassen sich auch selbst bauen, beispielsweise aus Tellern und Schalen in verschiedenen Größen: Sie werden abwechselnd aufeinandergestapelt, wobei die Schalen als Fuß dienen und mit doppelseitigem Klebeband fixiert werden.

Als praktischer Gegenstand und gleichzeitig geschmackvolle Dekoration darf die Etagere eigentlich auf keiner Party mehr fehlen, um Fingerfood, kleines Salzgebäck, Kanapees, süße Törtchen und Obst zu servieren: Beim Büfett bedienen sich die Gäste problemlos und haben einen sehr guten Überblick. Auch Cafés profitieren von diesem Mehrzweckaccessoire, auf dem süßes Kleingebäck und Muffins, aber auch Brötchen und kleine Schälchen mit Marmelade, Honig und Dips für das Frühstück angerichtet werden.

Hübsch servieren mit Blumen und Blüten

Zu Hause schmückt die Etagere die schön gedeckte Tafel und beim Frühstück oder Brunch bietet sie jedem einen einfachen Zugriff auf Süßigkeiten, herzhafte Speisen und Obst.

Da ihre Form schon an einen Weihnachtsbaum erinnert, dekoriert man sie in der Adventszeit weihnachtlich, mit Plätzchen und Lebkuchen bestückt. Dieses tragbare Multitalent wird aber nicht nur zum Anrichten von Speisen verwendet: Geschmückt mit Blumen und Blüten wird sie zu einer ausgefallenen Tischdekoration.

Sie dient zur beweglichen Aufbewahrung von Kleinkram, Kleingeld und Schlüsseln oder wird zu einer Art „Vitrine“ für Schmuck oder Parfümfläschchen. Sie kann aber auch einen kleinen Geschenktisch ersetzen oder an diesen Tagen zum originellen Adventskalender werden. Als trendiges Weihnachtsgeschenk gehört die Etagere
dieses Jahr unbedingt auf Ihren Wunschzettel!
  

Nicoletta De Rossi


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