Gewinnzahlen nennt das Unternehmen nicht, doch sie scheinen auskömmlich zu sein, denn Sieber betont gerne, dass das Unternehmen unabhängig von Banken ist – trotz Investitionen, die sich allein 2012 auf 50 Millionen Euro summieren sollen. Für das laufende Jahr sind 640 Millionen angepeilt.
Das Unternehmen mit Marken wie Big, Schuco, Simba, Eichhorn oder Noris-Spiele liegt damit in Deutschland hinter Lego und Mattel auf Rang drei, gehört in Europa zur Top 5 und zu den zehn größten Spielzeug-Unternehmen der Welt. Weltweit sind 4000 Menschen in zahlreichen Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften bei Simba-Dickie beschäftigt, 645 davon in Deutschland.
75 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erwirtschaftet, der noch überwiegende Teil der Spielsachen in China gefertigt. Ein Ziel des 55-Jährigen Sieber ist es, zunehmend Hersteller-Kompetenz aufzubauen. Besonders großvolumige Produkte will das Familienunternehmen zunehmend wieder in Europa zu fertigen.
Auch in Zukunft soll allein die Familie das Sagen haben. Mittlerweile arbeitet bereits die dritte Generation im Unternehmen. Als Lizenznehmer für Disney & Co. sei Simba-Dickie „ein willkommener Ansprechpartner“, betont Sieber. Das Geschäft mit Produkten in Anlehnung an Filme oder TV-Produktionen wird zunehmend wichtiger in der Branche.
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