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Das Bobby-Car bleibt auch 2011 im Rennen

Rutschflitzer fährt seit vier Jahrzehnten durch die Welt - 28.01. 16:00 Uhr

Fürth  - Die Erfolgsgeschichte des Fürther Spielwarenherstellers Simba-Dickie hat sich auch 2011 fortgesetzt. Der Umsatz stieg um fast neun Prozent auf 620 Millionen Euro. "So kann es weitergehen", kommentierte Michael Sieber, der geschäftsführende Gesellschafter.

Das Bobby-Car zeigt auch nach 40 Jahren keinerlei Alterserscheinungen. An seiner Beliebtheit hat sich wenig geändert. Mehr als 17 Millionen Exemplare wurden seit 1972 produziert.
Das Bobby-Car zeigt auch nach 40 Jahren keinerlei Alterserscheinungen. An seiner Beliebtheit hat sich wenig geändert. Mehr als 17 Millionen Exemplare wurden seit 1972 produziert.
Foto: dapd

Gewinnzahlen nennt das Unternehmen nicht, doch sie scheinen auskömmlich zu sein, denn Sieber betont gerne, dass das Unternehmen unabhängig von Banken ist – trotz Investitionen, die sich allein 2012 auf 50 Millionen Euro summieren sollen. Für das laufende Jahr sind 640 Millionen angepeilt.

Das Unternehmen mit Marken wie Big, Schuco, Simba, Eichhorn oder Noris-Spiele liegt damit in Deutschland hinter Lego und Mattel auf Rang drei, gehört in Europa zur Top 5 und zu den zehn größten Spielzeug-Unternehmen der Welt. Weltweit sind 4000 Menschen in zahlreichen Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften bei Simba-Dickie beschäftigt, 645 davon in Deutschland.


75 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erwirtschaftet, der noch überwiegende Teil der Spielsachen in China gefertigt. Ein Ziel des 55-Jährigen Sieber ist es, zunehmend Hersteller-Kompetenz aufzubauen. Besonders großvolumige Produkte will das Familienunternehmen zunehmend wieder in Europa zu fertigen.

Auch in Zukunft soll allein die Familie das Sagen haben. Mittlerweile arbeitet bereits die dritte Generation im Unternehmen. Als Lizenznehmer für Disney & Co. sei Simba-Dickie „ein willkommener Ansprechpartner“, betont Sieber. Das Geschäft mit Produkten in Anlehnung an Filme oder TV-Produktionen wird zunehmend wichtiger in der Branche.
  



joho



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simba
Branche:
Spielwarenindustrie
Sitz, Standort:
Fürth-Stadeln


Kurzbeschreibung:
Unter dem Dach der Unternehmensgruppe Simba Dickie Group sind viele bekannte Spielzeughersteller vereint. Die Hälfte davon ist in Mittelfranken ansässig. Neben Simba und Dickie sind das die folgenden Unternehmen:
  • BIG (Bobby-Car)
  • Noris-Spiele (Brettspiele)
  • Schuco (Modellautos)
  • Schipper ("Malen nach Zahlen")

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