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Marktforscher GfK wächst zweistellig

Unternehmen mit Start ins neue Geschäftsjahr zufrieden - Strategieerfolge bereits erkennbar - 16.05.2012 18:19 Uhr

NÜRNBERG  - Die Nürnberger Marktforschungsgruppe GfK ist dieses Jahr gut aus den Startlöschern gekommen, Umsatz und Ergebnis wuchsen zweistellig.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit weltweit mehr als 11500 Mitarbeitern bei einer konstanten Marge ein Umsatzplus von neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit weltweit mehr als 11500 Mitarbeitern bei einer konstanten Marge ein Umsatzplus von neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Foto: Eduard Weigert
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit weltweit mehr als 11500 Mitarbeitern bei einer konstanten Marge ein Umsatzplus von neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit weltweit mehr als 11500 Mitarbeitern bei einer konstanten Marge ein Umsatzplus von neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Foto: Eduard Weigert

Der neue Vorstandsvorsitzende Matthias Hartmann zeigt sich nach dem guten Auftaktquartal laut einer Mitteilung zuversichtlich, dass sich die GfK-Gruppe dieses Jahr besser als die Marktforschungsbranche insgesamt entwickeln werde und rechnet daher mit Marktanteilsgewinnen.

In den ersten drei Monaten des Jahres war der GfK-Umsatz um 11,3 Prozent auf 345,1 Millionen Euro gestiegen. Dazu trugen auch Zukäufe bei. Ohne Akquisitionen betrug das Plus nur knapp fünf Prozent. Der Konzerngewinn lag mit 14,4 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis von 15 Millionen Euro, was mit einem positiven Zinseffekt im Vorjahr begründet wurde. Das operative Ergebnis ohne Sondereeffekt erreichte laut GfK in den ersten drei Monaten 33,5 Millionen Euro – ein Plus von gut zehn Prozent. Da der Umsatz stärker als der Gewinn wuchs, ging die Marge leicht auf 9,7 Prozent zurück.


Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit weltweit mehr als 11500 Mitarbeitern bei einer konstanten Marge ein Umsatzplus von neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Bis 2015 will Vorstandschef Hartmann die Marke von zwei Milliarden Euro Umsatz erreichen. Die Rendite soll sich in den kommenden drei Jahren auf 16 Prozent deutlich erhöhen.

Um das Ziel zu erreichen, hat die GfK nach eigenen Angaben bereits damit begonnen, Produkte weltweit zu harmonisieren „und an die digitale Welt anzupassen“. Erste Erfolge der neuen Strategie, die auch mit einer neuen Unternehmensstruktur einherging, seien bereits erkennbar, hieß es im Quartalsbericht.

Die Ergebnisse lagen im Rahmen der Erwartungen an der Börse, so dass der Kurs der GfK-Aktie darauf nur wenig reagierte. 

joho


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GfK
Branche:
Marktforschung
Sitz, Standort:
Nürnberg


Kurzbeschreibung:
Die GfK - gegründet 1934 - ist eines der führenden Marktforschungsunternehmen weltweit mit 13.000 Beschäftigten. Das Unternehmen, das 1999 an die Börse gebracht wurde, bewertet auch die Sehgewohnheiten der Fernsehzuschauer indem es die Einschaltquoten ermittelt. In Nürnberg arbeiten über 1700 Menschen für die GfK.
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