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Radeln wie mit Rückenwind

Gute E-Bikes gibt es ab 1500 Euro - 01.09.10

FRIEDRICHSHAFEN  - Heute startet in Friedrichshafen die Eurobike. Ein großes Thema sind dort Elektrofahrräder. Die Hersteller werben derzeit offensiv mit den Vorzügen der E-Bikes, Interessierte sollten jedoch einige Punkte beachten.


Mountainbikes mit Elektroantrieb: Da wird die schweißtreibende Alpenüberquerung künftig zur Kaffeefahrt – solange eine Ladestation für den Akku auf dem Weg liegt.
Mountainbikes mit Elektroantrieb: Da wird die schweißtreibende Alpenüberquerung künftig zur Kaffeefahrt – solange eine Ladestation für den Akku auf dem Weg liegt.
Foto: ddp

Was sind E-Bikes und in welchen Ausführungen gibt es sie?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Elektrofahrrädern. Zum einen gibt es die Ausführung mit Hilfsmotor, bei der der Radfahrer nicht noch zusätzlich in die Pedale treten muss. Zum anderen gibt es jene Variante, bei der der Motor die Tretkraft des Fahrers nur unterstützt – die sogenannten Pedelecs. Genau diese Fahrräder werden immer häufiger verkauft.

Für wen eignen sich E-Bikes?

Pedelecs sind für verschiedene Nutzergruppen interessant. Beispielsweise für Berufspendler, die jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahren, aber nicht verschwitzt ankommen wollen. Auch für Ältere oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen können sie eine Alternative sein.

Wie viel kosten E-Bikes?

Die Preise reichen von 700 bis etwa 4000 Euro, je nach Qualität. Pedelecs gibt es bei Fachhändlern zu kaufen. Ein qualitativ gutes Rad bekommen Verbraucher nach Angaben des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD) für etwa 1500 Euro. Nach 500 bis 1000 Mal aufladen ist ein neuer Akku fällig. Dieser kostet mehrere hundert Euro.

Wie werden die Akkus aufgeladen?

Sie lassen sich meist von den Pedelecs abnehmen und zu Hause an der Steckdose laden. Manche Räder verfügen auch über Bremskraftrückgewinnung und können bei Fahrten bergab die Energie in Strom für den Akku umwandeln.

Wie groß ist die Reichweite?

Meist lassen sich Entfernungen zwischen 40 und 80 Kilometern zurücklegen. Die Reichweite ist auch abhängig von Gelände, den Windverhältnissen und der eingestellten Motorkraft, mit der sich der Fahrer unterstützen lässt.

Braucht man einen Führerschein?

Bei Rädern mit Höchstgeschwindigkeiten bis 25 Stundenkilometern brauchen die Fahrer keinen speziellen Führerschein. Daneben gibt es auch Pedelecs, die bis zu 45 Stundenkilometer fahren, für die ein Führerschein nötig ist. 





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