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Die Beitragseinnahmen der Universa konnten um 2,7 Prozent auf 634,3 Millionen Euro gesteigert werden, während sich die Beitragszahlungen in der Gesamtbranche leicht rückläufig entwickelt hätten. Auch aus den Kapitalanlagen konnten Erträge in Höhe von 147 Millionen Euro (Vorjahr 151 Millionen) erwirtschaftet werden, teilte das Unternehmen mit. Auch die Leistungen seien von 658,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 676,7 Millionen im Jahr 2011 gestiegen.
Die Zahl der Mitarbeiter blieb mit 742 fast konstant. Das Geschäftsergebnis nach Abzug von Steuern bezifferte die Universa auf 86 Millionen Euro. 71,2 Millionen Euro seien direkt der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt worden. Das Eigenkapital konnte von 171,6 auf 184,5 Millionen Euro gestärkt werden, der Bestand von Kapitalanlagen legte im selben Zeitraum von 3,8 auf vier Millionen Euro zu.
„Wir haben in dem schwierigen Marktumfeld im Jahr 2011 sehr gute Ergebnisse erzielt und konnten in allen drei Unternehmen ein Beitragswachstum generieren“, sagte Gerhard Glatz, Vorstandsvorsitzender der Universa.
Bei der Universa Krankenversicherung konnten die Beitragseinnahmen von 491,9 Millionen Euro auf 505,5 Millionen Euro gesteigert werden. Wachstumstreiber seien neben der Vollversicherung vor allem Zahn- und Zusatzversicherungen gewesen, teilte das Unternehmen mit.
Der Bereich Lebensversicherung steigerte die Beitragseinnahmen um 3,3 Prozent auf 100,9 Millionen Euro. „Das Ergebnis ist um so erfreulicher, wenn man berücksichtigt, dass der Markt um 3,9 Prozent zurückgegangen ist“, sagte Glatz. Im Neugeschäft traten neben klassischen Rentenversicherungen vor allem staatlich geförderte Riester- und Rüruprenten in den Vordergrund.
Die Universa Allgemeine, die überwiegend aus Schaden- und Unfallversicherungen besteht, konnte nach Unternehmensangaben das Niveau des Vorjahres halten und Beiträge in Höhe von 27, 9 Millionen Euro einnehmen.