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Von ihren Eltern – armen Bauern aus Tirol, Vorarlberg und der Schweiz – über die Berge ins Schwäbische geschickt, mussten sie sich von Mitte März bis zum November als Hütekinder, Knechte und Mägde verdingen. Die Vermittlung erfolgte auf eigenen „Kindermärkten“, als Lohn für die Arbeit gab es Kleidung und einige Gulden. Gabi Altenbach gibt diesen Kindern Namen und Gesichter.
Mit einer Mütze oder einem Schal verwandelt sie sich in Anton, Lisa oder Kathrin. Sie berichten von ihrem Schicksal zwischen Heimweh, der Freude auf ausreichendes Essen und die Angst davor, bei einem tyrannischen „Saubauern“ zu landen.
„Man muss stark dastehen“ lautet die Devise für die armen Bauernkinder, wenn sie auf dem Markt versuchen, einen möglichst „guten“ Dienstherren zu bekommen. Viele sind aber gar nicht in der Lage dazu, weil ihnen der Marsch über die schneebedeckten Pässe noch in den Knochen steckt.
So verläuft der „Sommer für zehn Gulden“ für einige Kinder erträglich, für andere bitter und in einem Fall sogar mit tragischem Ende. Eine eindrucksvolle Darbietung, die immer noch aktuell ist: „Schwabenkinder“ gab es bis vor rund 90 Jahren, und Kinderarbeit ist auch heutzutage an der Tagesordnung.
Fr. 18.05.12
Fr. 18.05.12
Do. 17.05.12
Mo. 14.05.12
Mi. 23.05.12
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12