|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
„Als es um die Auswahl des Pflegepersonals ging“, seien die Szenen sehr authentisch gewesen. Die Wambachs machten vergleichbare Erfahrungen. Trotz der Schwere der Verletzungen, die der sportliche Senior vor knapp fünf Jahren bei einem Fahrradunfall erlitt, hat sich das Ehepaar seinen Unternehmungsgeist nicht nehmen lassen. Sie gehen in die Oper oder ins Kino, wo es entsprechende Plätze für Rollstuhlfahrer gibt. Sie erwarten aber auch von ihrer Umgebung einen ungezwungenen Umgang mit der Behinderung. Der 74-Jährige möchte keinesfalls in Watte gepackt werden, sondern im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv am Leben teilnehmen.
Dazu zählen Urlaubsreisen in einem mit vielen Pflegeartikeln vollgepackten Auto, die Arbeit am Computer, aber auch eine Pflegekraft. Sie ist rund um die Uhr im Haus, damit im Ernstfall, wenn beispielsweise der Akku vom Beatmungsgerät ausfällt, sofort jemand helfen kann.
Die Freundschaft zwischen dem reichen, querschnittsgelähmten Pariser und seinem Pfleger mit Migrationshintergrund sei kein Märchen, meinen Brigitte und Klaus Wambach. Denn es ergibt sich durch die intensive Pflege durchaus auch eine Nähe zu den Pflegekräften. Wambach kann zwar inzwischen wieder sprechen, aber er benötigt Unterstützung beim Essen und Trinken sowie bei vielem anderen,
Es sei jedoch keine Frage des Geldes, ob man gut versorgt wird. In Deutschland zumindest stehen weniger finanzstarken Menschen die gleichen Pflegeleistungen zu. Darin kennt sich Klaus Wambach aus. Der frühere Manager, der bis zum 70. Geburtstag die Geschicke des Klinikums leitete, wird noch heute gerne um Rat gefragt. Seine Frau, von Beruf Krankenschwester, ist ebenfalls im Gesundheitswesen zu Hause.
Trotz der immer neuen Herausforderung, die beide meistern– beispielsweise eine Fahrt zum Herzogstand – sind sie sich einig. Die Botschaft des Films stimmt mit ihrem Lebensgefühl überein: Man müsse die Dinge so nehmen wie sie kommen. Aber den Schicksalsschlag meistern kann man nur mit Unterstützung vonFamilie und Freunden
Fr. 18.05.12
Fr. 18.05.12
Do. 17.05.12
Mo. 14.05.12