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Massari de Sayago hat bereits mit dem Ausverkauf der Waren seines traditionellen Familienunternehmen begonnen, das seit 1900 besteht. Vor nahezu 200 Jahren wurde im Rendena Tal (Val Rendena, Trentino) in Norditalien mit der Geburt von Giovanni Massari der Grundstein für die Fa. Messer Massari gelegt.
Wegen der zu dieser Zeit großen Armut in dieser Region bildete sich im Val Rendena der Beruf des Messerschmiedes, da die Menschen in der Wanderschaft ihre einzige Überlebenschance für ihre Familien zuhause sahen.
Die von der damaligen Regierung (Österreich) erstmalig eingeführte Handwerksordnung (Ausbildung, Meisterstand zur Qualitätssicherung etc.) bewirkte laut Massari de Sayago eine Zufriedenheit bei der Kundschaft, und die Messerschmiede waren gern gesehene Handwerksleute.
Giovanni Massaris ältester Sohn, Marziale Massari, ging ca. 1850 nach Innsbruck, zu seinem dort sesshaften Onkel Modesto in die Messerschmiedelehre. Als Meister zog Marziale von seinem Heimatort Fisto (Spiazzo, Val Rendena) in den Sommermonaten über München bis nach Nürnberg, um genug Geld für die Familie zu verdienen, die zuhause die nicht sehr ertragreiche Landwirtschaft betrieb. Schon 1900 eröffnete Marziale Massari die erste elektrische Schleiferei mit Stahlwarenhandel in Nürnberg.
Seit jener Zeit gilt der Name Messer-Massari als Inbegriff für hochwertige Stahlwaren im Großraum Nürnberg/Erlangen. In zweiter Generation bauten die Nachkommen eigenständige, wirtschaftlich getrennte Geschäfte auf.
Heute wird Messer-Massari in der Allersberger-Str. 65 bereits in der vierten Generation geführt und bietet nach Massari de Sayagos Worten Top-Service, Kompetenz und Qualität rund um freie Waffen, Stahlwaren und Darts – bis zum 30. Juni.


