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Wir empfehlen, sich einen Ofen auf den Bauch zu binden und nach Art des Winterschlafes möglichst energiesparend zu liegen und abzuwarten. Haben Sie eine schöne Zeit! Wie, nein? Die Messegäste? Ach so. Tanzen versus erfrieren? Na gut. Dann gucken wir eben steifgefrorenen Auges, wohin es zu zittern gilt.
Warm ums Herz wird es schon mal in Erinnerung an alte Forums-Zeiten bei der Schlager-Party im Opera (Ostermayerstraße). Der Nürnberger Eisbrecher Mississippi Queen (Donaustraße) schert sich nicht ums Zugefrorensein und feiert Dreijähriges (mit Gratis-Shuttle vom Hauptbahnhof). In der Jägersprache heißt der Schwanz vom Hasen Blume, und damit wackeln die Bunnies auf der Playmate Modelnacht im Goija (Bahnhofsstraße) sicher nicht zu wenig. Hot hot hot.
Kabbala (und Liebe) wird bald zehn und feiert in der Rakete (Vogelweiherstraße) lieber schon mal vor, während der Hirsch nebendran bei 3-2-1 das Warmtrinken recht günstig gestaltet. Günstiger gestalten kann man sich übrigens die Abende mit dem Brauch des Vorglühens, wobei sich jenes Wort dieser Tage ganz spezieller Beliebtheit erfreuen dürfte.
Gibt es eigentlich Thermo-Flachmänner? Könnte man mal suchen gehen am Samstag. Aber vielleicht lieber in diesem Internet als irgendwo abseits des heimischen Ofens. Wer sich dennoch überwindet, michelinmännchenartig eingepackt das Haus zu verlassen, dem wird’s die rote Nase danken. Kalt ist zwar kalt, aber die Sonne ist gesund und kurbelt das Immunsystem ordentlich an. Und schon ist man gefeit und gestärkt für den Abend.
Perfid: im Terminal 90 (Flughafenstraße) stehen und beim Winterfest den Fliegern beim Start gen Süden zuschauen. Irgendwie fies auch, aber halt anders: Party Total im guten alten „Schmelz“ (Bergstraße). Lediglich fies abgelegen ist der Löwensaal (Schmausenbuckstraße), denn wie sollen die armen Schüler denn da zu „I love college“ kommen? Bitte vor allem den Heimweg nicht alleine antreten und vor Erschöpfung im Reichswald anfrieren!
Nicht im Unterholz, dafür im Klaragass’schen Partysumpf versunken werden kann natürlich ebenfalls. Smooth, groovig-heimelig und gottSOULig im Stereo-Keller bei „Down with it!“, umme Ecke am Hallplatz in der Mitte gewohnt elektrisch mit Plattendreher Matthias Vogt.
Ganz ladylike die Moonboots gegen Stöckel tauschen bitte an der Garderobe vom Mach (Kaiserstraße), bevor’s in die „Nacht der Heldinnen“ geht, und die volle Frauenpower steht auch im K4 (Königstraße) bei der „Vivian Void Diskothek“ an – sieben Damen und ein DJ-Pult, das MUSS ja heiter werden.
Bleibt bei all dem wilden Treiben nur zu hoffen, dass auch allsämtliche Türsteher ein Erbarmen haben und euch nicht allzu lang draußen frieren lassen.


