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Und das wiederum zu den Verkleidungen wie Hippie und Hawaiihemd. Oder sehr, sehr teurem Kram, weil’s im Kaufhaus leider nix anderes mehr gibt als die Darth-Vader-Ganzkörpervariante. Immerhin hat das Wetter ein Einsehen, so dass die Gefahr, sich als Biene Maja auf 500 Metern zum Bus eine mittelschwere Grippe einzufangen, minimiert ist. Bevor die fünfte Jahreszeit in Nürnberg einkehrt, steht jedoch ein weitgehend normales Wochenende bevor. Fast. Im Schmelz ist nämlich immer Gaudi.
„Der Berg ruft“ ins Stars (Engelhardsgasse), und zwar am besten im Schneeanzug ab Mitternacht. Zur selben Zeit dürfen endlich auch die Jungs ins Mach (Kaiserstraße). Die Vogelweiherstraße möcht’s wieder allen recht machen, und deswegen läuft hier „Electrified“ (Rakete) neben der Reggae-Feier „2 Jahre Mangotree“ (Makrobe) und „Pump up the 80s“ (Hirsch). Ein kunterbuntes Durcheinander steht im K4 (Königsstraße) bei der „BioFach Afterparty“ an, mit Bernd Regenauer, Poetry Slam, Band und Dampfmusik, und von allem etwas, aber mit weniger Überraschungen gereicht wie immer die „Disko2000“ im Stereo (Klaragasse).
Am Samstag ist jetzt die vorerst letzte Gelegenheit, panisch nach Spaßperücken und Scherzartikeln zu suchen. Am Abend steigt dann schon das Terminal90 (Flughafenstraße) ins wilde Treiben ein. Helau! Ansonsten: „Squiek Night“ im bisher unbescholtenen Zwingerkeller (Lorenzer Straße), Elektro und Artverwandtes in Rakete, Mitte (Hallplatz), „Muckibuden“-Freistil in der MUZ (Fürther Straße) und zu guter Letzt „Rosa“ im Hirsch. Am Sonntag Kater vertreiben und Frischluft tanken wäre möglich, während man ab 13 Uhr dem … naja, immerhin angeblich ältesten Faschingsumzug der Welt beiwohnt.
Wer sich davon immer noch nicht die Laune verderben hat lassen, für den beginnt definitiv jetzt das letzte Aufbegehren vor der Fastenzeit (weiß ja wieder kein Mensch: „Karneval“ heißt „Fleisch adé!“ und markiert den Beginn der sechswöchigen Fastenzeit bis Ostern!). Ab 15 Uhr im Unrat (Adlerstraße) beispielsweise, abends als „Club Carneval“ in Mitte, Nano, Kulturkellerei und Opera (in und um Königsstraße) oder Curts „Wigout!“ im Marilyn (Luitpoldstraße – Anmeldung zwingend!). Für alle, die vorsorglich freigenommen haben, geht’s am Montag nochmal in die Vollen – in ungefähr jedem Laden, den die Stadt zu bieten hat.
Pornofasching (Hirsch) mit Ansage zum (S)Exzess, nerdig im Stars, „sexy und crazy“ (Mach), Volkxxmusik (K4), Schlager (MataHari), Bunga-Bunga (Bombe), Weltraum (42) oder ein großes, buntes Mischmasch (Schmelztiegel). Am Dienstag wird’s ein bisschen ruhiger (oder auch: entkräftet), doch der wahre Karnevalist kennt auch da seine Anlaufstellen. Und in den Etablissements, die keinen Fasching ausgeschrieben haben, fallt ihr halt einfach ein und macht euch euren Spaß. Hilft ja nix!
Fr. 18.05.12
Fr. 18.05.12
Do. 17.05.12
Mo. 14.05.12