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Nach zartem Soulpop von Cassandra Steen (Hirsch, 19. März) gibt es Mitsing-Rock von Bryan Adams in der Arena (24. März).
Die Vorhersage für den April: Es wird wechselhaft. Erst kommt HipHop von Kool Savas (9. April, Hirsch), dann besinnt sich der Alpin- und Weltmusiker Hubert von Goisern mit seiner neuen Platte auf spartanisches Songwritertum (18. April, Meistersingerhalle). Es folgen Die Atzen mit herrlich prolliger Bass- und Spaß-Musik (28. April, Hirsch).
Der Mai geht eher sang- und klanglos vorbei, was im Juni dann ausgeglichen wird. Die ersten drei Tage stehen im Zeichen von Rock im Park. Mit Metallica und Motörhead kommen altbewährte Dauergäste aufs Zeppelinfeld, und die Toten Hosen feiern dort ihr 30. Bandjubiläum. Alles effektive Zugpferde, die aber den Fans frischer Klänge nur ein Gähnen entlocken dürfte.
Deren Hoffnung ruht auf den etwas kleineren Namen wie Kasabian, Gossip, Skrillex oder Tenacious D. Und darauf, dass in den kommenden Monaten noch ein paar interessante Bands für das Festival gebucht werden – bislang ist nur ein Bruchteil des Programms bekannt. Am 5. Juni muss die Arena, die beim Festival als Clubbühne fungiert, dann ordentlich ausgewischt sein: Herbert Grönemeier ankert dort auf seiner Schiffsverkehr-Tour.
Und wenn schon die Toten Hosen ihren 30. Geburtstag feiern, dann gratulieren die Nürnberger auch gerne den Ärzten: Die Berliner verbreiten ebenfalls seit drei Jahrzehnten pop-punkigen Frohsinn, am 19. Juni bespaßen sie die Arena. Etwas ernster geht es dann am 14. Juli zur Sache, wenn Unheilig auf dem Zeppelinfeld spielt. Das Bardentreffen wird vom 27. bis 29. Juli stattfinden, das Schwerpunktland ist in diesem Jahr Kanada.
Auch für den nächsten Winter steht schon ein musikalischer Höhepunkt fest: Der erfolgreiche Solist Peter Fox trommelt seine alte Band Seeed zusammen und verwandelt am 15. November die Eisarena in eine Sauna.


