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so oder so ähnlich heißt es oft in den Wetter-Nachrichten. Im Sommer bedeutet das häufig: ab ins Schwimmbad. Auch im Winter sorgen Hochdruckgebiete meist für Sonnenschein. Spaziergänger bekommen allerdings schnell mal frostig-rote Nasen. Wetter-Fachmann Gerhard Lux erklärt das so: In einem Hochdruckgebiet sinkt feuchte Luft aus der Höhe nach unten. Dabei wird sie trockener. Wassertröpfchen, die sich zu Wolken zusammenlagern könnten, verdampfen. Der Himmel bleibt klar. Doch ohne Wolkendecke entweicht in den langen Nächten das bisschen Wärme, das tagsüber von der Sonne kommt, einfach in den Weltraum. Und so wird es im Hochdruckgebiet von Tag zu Tag kälter. Erst wenn ein „Tief“ – also ein Tiefdruckgebiet – heranzieht wird es meist wieder wärmer. Dann passiert nämlich genau
das Gegenteil: Die Luft steigt
von unten nach oben. Sie wird dabei feuchter, bis sich schließlich Wolken bilden. Und die
Wolken halten auch die Wärme auf der Erde zurück.
