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Ex-"Bild"-Chef Diekmann wird Berater bei "Uber"

Fahrdienstvermittler steht in Europa in der Kritik - 14.04.2017 21:04 Uhr

Eine Affinität zu Tech-Konzernen und dem Silicon Valley war Ex-Bild-Chef Kai Diekmann nie abzusprechen. © dpa


Ein Uber-Sprecher bestätigte die Personalie. Er betonte, die Mitglieder des Gremiums betrieben keine Lobby-Arbeit, sondern stünden Uber als "interner Feedback-Kanal" für politische Fragestellungen zur Verfügung. Das berichten Der Spiegel und das Online-Magazin t3n.de.

Uber geriet zuletzt in den Mittelpunkt mehrerer Kontroversen. Eine ehemalige Software-Entwicklerin beschrieb in einem Blogeintrag eine Unternehmenskultur, die von Frauen-Diskriminierung geprägt sei. Außerdem wirft die Google-Schwesterfirma Waymo Uber in einer Klage den Einsatz von Technologie für selbstfahrende Autos vor, die ein ehemaliger führender Mitarbeiter gestohlen habe. In Europa ist das Angebot des Taxikonkurrenten, bei dem die Vermittlung direkt zwischen Kunden und Fahrer stattfindet, teilweise oder ganz verboten worden.

Investoren, die ihr Geld in den mit über 60 Milliarden Dollar bewerteten Fahrdienst-Vermittler gesteckt haben, machen diese Turbulenzen genauso Sorgen wie die fortlaufenden Milliardenverluste.

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Der langjährige "Bild"-Chef Diekmann hatte das Medienhaus Axel Springer Ende Januar 2017 verlassen. Er wolle sich anderen Aufgaben widmen, hieß es damals. 

dpa

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