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FBI-Akte enthüllt Bombendrohung gegen Steve Jobs

Apple-Gründer wurde 1985 offenbar erpresst und hatte "Top Secret"-Zugang - 10.02. 10:46 Uhr

NEW YORK  - Die US-Bundespolizei FBI hatte 1991 den Apple-Gründer Steve Jobs ausführlich durchleuchtet, als er im Gespräch für einen Beraterposten beim Weißen Haus war. Die jetzt veröffentlichte, fast 200 Seiten starke FBI-Akte enthält Details, die der breiten Öffentlichkeit erst mit Erscheinen der Steve-Jobs-Biografie im Herbst vergangenen Jahres bekannt wurden.

Eine interessante Akte zu Steve Jobs veröffentlichte nun das FBI; Jobs soll 1985 erpresst worden sein und die Wahrheit, was seine Arbeitskollegen und Nachbarn über ihn dachten, kommt ans Licht.
Eine interessante Akte zu Steve Jobs veröffentlichte nun das FBI; Jobs soll 1985 erpresst worden sein und die Wahrheit, was seine Arbeitskollegen und Nachbarn über ihn dachten, kommt ans Licht.
Foto: John Mabanglo (dpa)
Eine interessante Akte zu Steve Jobs veröffentlichte nun das FBI; Jobs soll 1985 erpresst worden sein und die Wahrheit, was seine Arbeitskollegen und Nachbarn über ihn dachten, kommt ans Licht.
Eine interessante Akte zu Steve Jobs veröffentlichte nun das FBI; Jobs soll 1985 erpresst worden sein und die Wahrheit, was seine Arbeitskollegen und Nachbarn über ihn dachten, kommt ans Licht.
Foto: John Mabanglo (dpa)

Neu ist, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe „Top Secret“ hatte, sowie die Geschichte von einer Bombendrohung, mit der 1985 unter anderem vom Apple-Gründer eine Million Dollar erpresst werden sollte.

Den damaligen Ermittlungsunterlagen zufolge, die Teil von Jobs FBI-Akte sind, rief ein Unbekannter im Februar 1985 bei Apple an und behauptete, er habe Bomben in drei Häusern deponiert. Das Geld sollte in einem Zug übergeben werden. Sollten die Behörden informiert werden, drohte er, an einem nicht genannten Ort einen weiteren Sprengsatz zu zünden. Jobs und die anderen Erpressungsopfer schalteten trotzdem das FBI ein. Es wurden allerdings weder Bomben noch der Erpresser gefunden.


Den „Top Secret“-Zugang bekam Jobs nach Informationen des Blogs „Gizmodo“, weil seine Firma Pixar – damals noch Jahre von ihrem ersten großen Animationsfilm entfernt – dem US-Geheimdienst Software zur Bearbeitung von Satellitenaufnahmen anbieten wollte.

Marihuana und LSD in der Jugend

Das FBI befragte 1991 mehr als 30 Weggefährten, ehemalige Kollegen und auch Nachbarn von Jobs. Ziel war nicht nur, vor einer Berufung in ein Beratergremium des damaligen US-Präsidenten George Bush Meinungen über den Apple-Gründer einzuholen – es sollte auch festgestellt werden, ob es in seiner Vergangenheit etwas gab, weswegen er erpresst werden könnte. In die Akte kamen dabei seine Experimente mit Marihuana und LSD in der Jugendzeit sowie die Geschichte von seiner Tochter, die er zunächst nicht unterstützt hatte.

Unehrlich und manipulierend?

Zur Sprache kam außerdem die Kritik einiger einstiger Mitstreiter, die ihn zwar für brillant, aber unehrlich und manipulierend hielten. Für den Beraterjob empfahlen auch sie ihn trotzdem.

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Die Erfindungen von Steve Jobs veränderten unser Leben. Mit iPod, iPhone und iPad revolutionierte der Apple-Gründer die digitale Welt. Wir werfen einen Blick auf seine Karriere und die Produkte, die aus unserem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind.

Die Namen der Befragten sind vom FBI geschwärzt worden. Ironischerweise können sich aufmerksame Leser der Biografie inzwischen zusammenpuzzeln, wer was davon gesagt haben dürfte. Es fällt auf, dass Nachbarn ihn netter fanden als ehemalige Arbeitskollegen.

Jobs musste in einem Fragebogen tatsächlich die Frage beantworten, ob er jemals Mitglied oder Funktionär der Kommunistischen Partei gewesen sei („Nein“). Die einzige Organisation, der er jemals angehört habe, sei der traditionsreiche Sportverein New York Athletic Club gewesen, gab er an. Doch wie viele andere Menschen, die sich mit guten Vorsätzen in ein Fitness-Studio einschreiben, habe er ihn nie besucht. Dafür war Jobs nach Auskunft seiner Nachbarn ein begeisterter Jogger.

 



dpa

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