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Forderung: Stars für Baku sollen für Menschenrechte werben

Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung appelliert an Raab - 03.02. 20:50 Uhr

KÖLN/BERLIN  - Für die Menschenrechte im Grand-Prix-Ausrichterland Aserbaidschan sollen sich die Teilnehmer des deutschen Vorentscheids „Unser Star für Baku“ einem Medienbericht zufolge einsetzen. Dazu hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, die Finalisten aufgerufen.


Die Juroren Alina Süggeler, Thomas D und Stefan Raab - auch sie haben einen Brief von Markus Löning, dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, erhalten.
Die Juroren Alina Süggeler, Thomas D und Stefan Raab - auch sie haben einen Brief von Markus Löning, dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, erhalten.
Foto: dpa
Die Juroren Alina Süggeler, Thomas D und Stefan Raab - auch sie haben einen Brief von Markus Löning, dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, erhalten.
Die Juroren Alina Süggeler, Thomas D und Stefan Raab - auch sie haben einen Brief von Markus Löning, dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, erhalten.
Foto: dpa

In einem Brief an die Teilnehmer der Fernsehsendung „Unser Star für Baku“ schrieb Löning laut dem Kölner "Express": „Machen Sie die Fans auf die Verletzung der Menschenrechte in Aserbaidschan aufmerksam oder werben Sie für die Meinungsfreiheit.“

Ein ähnlich lautendes Schreiben erhielten demnach auch die Jury-Mitglieder Stefan Raab, Thomas D. und Alina Süggeler. Löning erinnert darin an die schlechte Menschenrechtslage in Aserbaidschan, das im Mai das Eurovision-Song-Contest-Finale austrägt: „Kritische Stimmen im Lande werden mundtot gemacht. Viele Journalisten werden unter Druck gesetzt, und Medien werden zensiert.“ Die deutschen Teilnehmer rief Löning zum Protest auf: Sie könnten das Menschenrechtslogo als Anstecknadel oder T-Shirt-Aufdruck tragen. 



dpa

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