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Hammer-Urteil in Hamburg: G20-Randalierer muss in Haft

Erster Schuldspruch nach den Krawallen rund um den Gipfel - 28.08.2017 18:54 Uhr

Zwei Jahre und sieben Monate muss ein 21-Jähriger in Haft, der beim G20-Gipfel randaliert hatte. © Axel Heimken/dpa


Der Niederländer wurde am Montag des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen. Nach Überzeugung des Richters hatte er am späten Abend des 6. Juli bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel zwei Flaschen auf einen Polizeibeamten geworfen.

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Krawalle, Flammen und Plünderung beim G20-Gipfel in Hamburg

Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung: Gewalttäter setzten am Rande des G20-Gipfels in Hamburg Barrikaden in Brand, plünderten Supermärkte und sorgten für Chaos in den Straßen. Der entstandene Schaden ist enorm - und das Bild, welches die Hansestadt abgab, schockierend.


Seiner Festnahme hatte er sich widersetzt, indem er eine sogenannte Embryonalhaltung annahm und seine Muskeln anspannte. Die Staatsanwältin hatte ein Jahr und neun Monate gefordert, die Verteidigerin Freispruch.

Die rund 40 Zuschauer reagierten geschockt auf das Urteil. Es war der erste Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen Anfang Juli in Hamburg. 

dpa E-Mail

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