|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Offenbar verlor der Busfahrer die Kontrolle über das völlig überfüllte Fahrzeug. Der Bus stürzte den Angaben zufolge rund 75 Meter in die Tiefe. Von den mehr als hundert Insassen waren 39 sofort tot, 13 weitere starben auf dem Weg ins Krankenhaus oder nach ihrer Ankunft in der Klinik. Mehr als zehn Verletzte befanden sich den Behörden zufolge auch Stunden nach dem Unglück noch in Lebensgefahr.
Augenzeugen berichteten, der Bus habe nur 42 Sitze gehabt und sei völlig überbesetzt gewesen. Demnach stiegen zahlreiche Menschen zu, nachdem ihr eigener Bus liegengeblieben war. Viele von ihnen seien auf das Dach des Unglücksbusses geklettert. Die Zeugen berichteten, der Busfahrer habe dann in einer scharfen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.
Nach dem Unfall holten viele Angehörige die Leichen ihrer getöteten Verwandten an der Unfallstelle ab. Die Behörden kündigten für jeden Toten eine Hilfszahlung von umgerechnet knapp 1500 Euro an die Hinterbliebenen an. Das Unglück ereignete sich rund 190 Kilometer von Shimla, der Hauptstadt des Bundesstaats Himachal Pradesh, entfernt.
Der Weltgesundheitsorganisation zufolge hat Indien die höchste Zahl an Verkehrstoten weltweit. Ursache der Unfälle sind demnach meist rücksichtloses und zu schnelles Fahren sowie schlechte Straßen. Erst am Mittwoch waren bei einem Busunglück im Nordosten Indiens 31 Menschen ums Leben gekommen. Den Behörden zufolge war der Busfahrer bei Regen zu waghalsig gefahren.
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.