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Erlangen

 

Di. 10.07.07

Nein, einen Paukenschlag als schlussendliche Krönung braucht dieses Stück nicht, dafür ist es zu gut gebaut. Die immense innere Spannung, die es permanent durchzieht, genügt völlig. Und der Humor kommt auch nicht zu kurz. «Lady Windermeres Fächer» von Oscar Wilde ist eine von jenen grundgescheiten, hellsichtig die Umtriebe der so genannten «besseren Gesellschaft» des viktorianischen Zeitalters entlarvenden Gesellschaftskomödien, die durch ihre sprachlichen Finessen und filigranen Personenzeichnungen auch heute noch besten Unterhaltungswert besitzen. Die Theatergruppe der AMV Fridericiana hat das Wilde’sche Werk nun in ihrem Verbindungshaus in der Glückstraße aufgeführt. [mehr...]

Erlangen

 

Di. 03.02.09

Tod, Heuchelei und Täuschung waren allgegenwärtig in der jüngsten, traditionell das Semester abschließenden Produktion der Erlanger Theatergruppe AMV Fridericiana. Und doch wurde eine Komödie gegeben. Das Publikum im dicht besetzten Saal der Fridericiana im AMV-Verbindungshaus in der Glückstraße amüsierte sich prächtig bei der Premiere der studentischen Version von «Der eingebildete Kranke». In diesem letzten Stück von Molière geht es um ernste Themen und «letzte Dinge», diese verlieren aber durch Komik und Witz ihre einschüchternde Erhabenheit. [mehr...]

Erlangen

 

Fr. 31.07.09

Schlussendlich ist das Parkett ziemlich glatt, auf dem die Streithähne Felix und Oskar ihre eheähnlichen Händel miteinander ausfechten: Der Boden ist nämlich übersät mit Spaghetti (pardon: Linguini), mit Füßen getretene Leidtragende des häuslichen Zoffs. Ein Kampf, der zwar nicht bis aufs Blut geführt wird, aber doch auf die Schleimbeutel des Hypochonders Felix geht – und der doch ungemein witzig ist. [mehr...]

Erlangen

 

Di. 15.07.08

Wer ist Franz Woyzeck, fragt die Theatergruppe der AMV Fridericiana, und warum wird er zum Mörder? Das Stück selbst ist zwar über 150 Jahre alt - die Uraufführung erfolgte jedoch erst Anfang des vorigen Jahrhunderts -, die Thematik aber hat nichts an Aktualität verloren. Mit dem Soldaten Woyzeck steht ein Mensch aus der sozialen Unterschicht im Mittelpunkt von Georg Büchners Tragödie. Getrieben in den Wahnsinn, durch physischen, psychischen und gesellschaftlichen Druck. [mehr...]

Erlangen

 

Di. 27.01.09

Herren unter sich. Sie laufen in der neuen Inszenierung der AMV-Theatergruppe mit dem Titel «Bartleby» seriös gekleidet im Kreis herum. Immer wieder. Manch einer schneller, der andere langsamer. Einer mustert dabei verstört eine Hose, ein zweiter ist ein Polizist mit einem Schlagstock, ein dritter wiederum hinkt bedenklich. [mehr...]

Erlangen

 

Sa. 06.02.10

Emotionen, befreit von vielen Fesseln, emotionale Affekte, die sich zum Hedonismus bündeln, aber auch unsägliche Grausamkeiten verursachen, dazwischen das göttlich-zynische Prinzip des in seiner Abgeklärtheit wie in seiner Maßlosigkeit über allem und allen stehenden Menschen-Lenkers: «Die Bakchen» ist ein antikes Schwergewicht des griechischen Autors Euripides aus dem 5. Jahrhundert vor Christus, das den Aufeinanderprall zwischen ordnender Rationalität und gelöster Daseinsführung thematisiert. [mehr...]

Erlangen

 

Mi. 30.01.08

Was passiert, wenn man einer Gruppe von Zuschauern zwei Stücke nacheinander zeigt, eines davon modern-existenzialistisch, das zweite leicht und amüsant? Sind die Besucher am Schluss aufgerüttelt, aber gut unterhalten, oder doch eher verwirrt? Ehrgeizige Fragen hat sich die studentische Theatergruppe der AMV Fridericiana da gestellt. Eine Antwort gab es nun während der ersten beiden Spielabende des «Theater-Halb-Marathons» im Saal des Freizeitzentrums Frankenhof. [mehr...]

Erlangen

 

Do. 10.07.08

Ja, in Märchen gibt’s das noch, das Edle und Gute im Menschen. Im trostlosen wirklichen Leben aber - nahezu Fehlanzeige. Also: Realität aus - Fantasie an! Wie das ist, wenn kaum zu bändigende Einbildungskraft über schnödes Hier und Jetzt obsiegt - in Roland Küblers Buch «Die Mondsteinmärchen» wird das so sinnfällig wie spannend vor Augen geführt. Das «AMVitheater», die Theatergruppe der AMV Fridericiana, hat sich nun aus dem Kübler’schen Schatzkästlein bedient und sich eine Märchenfolge zurechtgebastelt, die das subtil ausgelegte Sagengespinst ebenso ins Bild rückt wie es die manchmal arg wohlmeinende Gefühligkeit sanft schelmisch konterkariert. [mehr...]

nordbayern.de

 

Fr. 09.07.10

BERLIN - Mit der überraschenden Zusage einer vollen Kostenübernahme beim Stipendiengesetz hat die schwarz-gelbe Bundesregierung im Bundesrat quasi in letzter Minute den Widerstand der eigenen Unions-Ministerpräsidenten gebrochen. SPD, Grüne und Linke sprachen von «unnötiger Eliteförderung». Mit dem Stipendienprogramm sollen künftig bis zu 160 000 der leistungsstärksten Studenten mit monatlich 300 Euro unterstützt werden - unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern [mehr...]