Mittwoch, 26.09.2018

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Landkreis-Grüne nominieren ihre Kandidatinnen

Direktkandidaturen für Land- beziehungsweise Bezirkstag sind fix - 01.02.2018 17:20 Uhr

Gabriele Drechsler (4. von links) und Christa Heckel (3. von rechts) freuen sich über die Zustimmung zu ihrer Direktkandidatur für den Land- beziehungsweise Bezirktag. © privat


Mit überwältigender Mehrheit wählten die Mitglieder die Schwarzenbruckerin Gabriele Drechsler zur Direktkandidatin für die Landtagswahl. "Wir wollen Bayern mitgestalten und die Bürger Bayerns wollen das auch", so die 58-jährige Handwerksmeisterin.

Bei den Grünen ist die Inhaberin einer Feuchter Textilreinigung seit 2013 aktiv, aktuell als Sprecherin des Kreisverbands Nürnberger Land und Mitglied im Kreistag. Als Mitglied des Finanzausschusses der bayerischen Grünen ist sie auch landespolitisch vernetzt.

Mit einer intakten Natur und einer Gesellschaft mit offenem Miteinander und ohne Ausgrenzung will Drechsler eine lebenswerte Zukunft in Bayern erreichen. "Wir haben nur eine Erde und müssen alles dafür tun, unseren Kindern eine Welt zu hinterlassen, in der sie gut leben können", sagte sie.

Kritik an CSU und SPD

Sowohl CSU als auch SPD versagen ihrer Meinung nach beim Schutz von Lebensgrundlagen, wie sauberem Wasser und sauberer Luft. Deshalb brauche es in Bayern starke Grüne, die sich für den Umweltschutz, eine ökologische Landwirtschaft ohne Massentierhaltung und eine zukunftsfähige Energieversorgung einsetzen. "Das macht uns Grüne glaubwürdig und dafür werden wir gewählt", meinte Drechsler in ihrer Rede.

Für den Bezirkstag nominierte der Kreisverband die Ingenieurin Christa Heckel als Direktkandidatin. Die Stadtplanerin, die 20 Jahre Berufserfahrung bei der Stadt Nürnberg hat, ist seit 17 Jahren bei den Grünen aktiv. Derzeit ist sie Kreisrätin und Beisitzerin im Kreisvorstand. Für den Bezirkstag kandidiere die Hersbruckerin, "weil Leute mit Sachverstand und entsprechender Erfahrung die Gremien des Bezirks besetzen sollen, um effektiv Maßnahmen und Prozesse zu begleiten und zu kontrollieren".

Um seine Liegenschaften zu verwalten setze der Bezirk Baumaßnahmen von mehr als 100 Millionen Euro im Jahr um, so Heckel. Deshalb wolle sie sich dafür einsetzen, dass dieses Geld verantwortungsvoll ausgegeben wird und dass kostenbewusst und ressourcenschonend geplant und gebaut wird. 

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