Freitag, 16.11.2018

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Misshandelte Schafe: Trittbrettfahrer schrieb Drohbrief

Mann nutzte das Thema, um sich an seiner Ex zu rächen - 29.09.2017 10:45 Uhr

Leider kein seltenes Bild für Schäfer Frank Zöcklein: Eines seiner Tier liegt tot auf dem Boden. © NEWS5


Jetzt stellt sich heraus: Der Oberpfälzer hat lediglich Facebook-Posts der von ihm bedrohten Frau gelesen und sich dann in seinen anonymen Briefen an die Frau als derjenige ausgegeben, der auch den hiesigen Schäfer und dessen Herde tyrannisiert.

Einer der Drohbriefe, die der Neumarkter an seine Ex schrieb und mit Schäfer Zöcklein-Freunde unterzeichnete, nachdem er einen Facebook-Post der Frau gelesen hatte. © Alex Blinten


Sein Opfer hatte auf Facebook für Schäfer Frank Zöcklein Partei ergriffen.

Jetzt wurde der 53-jährige Verfasser der Drohbriefe auf frischer Tat ertappt, als er Giftköder in den Garten der Frau warf, um deren Hund umzubringen. Der Mann hat inzwischen gestanden, die Drohbriefe verfasst zu haben, in denen er unverhohlen damit drohte, die Frau zu töten.

Sein Opfer hatte sich vor einiger Zeit von ihm getrennt und war bereits in der Vergangenheit mehrmals von dem 53-jährigen Mann belästigt und verleumdet worden. Die Neumarkter Polizei spricht deshalb von einer sogenannten Beziehungstat.

Jörg Degenkolb, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion in Neumarkt, betont, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen dem Fall des Schwarzenbrucker Schäfers und dem Fall in Neumarkt gibt – abgesehen natürlich von dem Facebook-Post der Frau. Das nutzte der Täter offenbar, um eine falsche Spur zu legen. 

Alex Blinten

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