Dienstag, 13.11.2018

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Neuer Kunstrasenplatz für den TSV Burgthann

Verein erhält großzügige Unterstützung - 19.07.2018 20:38 Uhr

Direkt gegenüber vom Vereinsheim könnte der Kunstrasenplatz nun entstehen, sobald die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind. © Spandler


Konkret geht es um einen 55 mal 33 Meter großen Platz, auf dem die Kicker von den Allerjüngsten bis hin zu den Erwachsenen trainieren könnten. Das Gelände grenzt direkt an das Vereinsgebäude, der Grunderwerb ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Die auf Kunstrasenplätze spezialisierte Firma FixGreen hat dem TSV zwei Angebote gemacht, wovon sich das eine an den vom BLSV geforderten Richtlinien – nach verschiedenen DIN-Normen – orientiert.

Dies würde sich auf knapp 200.000 Euro plus Architektenkosten belaufen, einen Zuschuss vom BLSV von 20 Prozent und von der Gemeinde über 10 Prozent garantieren, so dass für den Verein noch ein Restbetrag von etwa 138.000 Euro zu begleichen wäre. Eine Summe, die vom Sportverein nicht aufzubringen ist.

Zweites Angebot

Daraufhin hat die Firma ein zweites Angebot unterbreitet, das von den BLSV-Standards abweicht, weil der Platz einen anderen Unterbau erhielte, dabei aber günstiger zu finanzieren wäre.

Die Unterstützung vom BLSV fiele dabei natürlich weg, aber die Firma würde dem Verein eine 30.000 Euro-Spritze anbieten und die Gemeinde müsste mit einer 20-prozentigen Förderung einsteigen.

In diesem Fall ginge es um eine Gesamtsumme von knapp 160.000 Euro. Da die Firma das Projekt als Musterplatz vermarkten könnte und vom Hersteller des Kunstrasens einen Nachlass von 30.000 Euro bekäme, den sie an den Verein weitergeben möchte, wären noch knapp 130.000 Euro aufzubringen. Abzüglich der 20 Prozent Investitionszuschuss durch die Gemeinde bestünde die Belastung für den Verein nur noch bei knapp 98.000 Euro. Diesen Betrag nannten die Vereinsfunktionäre "machbar".

Ganzjahresplatz für die Fußballer

Bürgermeister Heinz Meyer war von Anfang an für den höheren Zuschuss, der es dem Verein ermöglichen würde, das Projekt umzusetzen. In der kurzen Diskussion, die sich anschloss, wollte Karin Gätschenberger-Bahler wissen, warum denn ein solcher Platz überhaupt nötig sei. Sie erfuhr, dass diese Einrichtung eher ein Ganzjahresplatz sei, der auch im Herbst und Frühjahr noch genutzt werden kann.

Der B-Platz würde daher nicht so sehr strapaziert werden, es werde weniger Pflege benötigt, auch die ganz jungen Fußballer würden so profitieren, weil keine Trainingseinheiten ausfallen müssten.

Sicher gestellt werde auch, dass Sicherheitsnormen eingehalten werden, etwa was Schadstoffe angeht. Hier werde nur zertifiziertes Material verwendet. Einstimmig votierten die Gemeinderäte für die Variante, die die Gemeinde zwar mehr kostet, für den Verein aber die einzige Möglichkeit darstellt, den Kunstrasenplatz zu realisieren. 

Gisa Spandler

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