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Donnerstag, 23.10. - 05:55 Uhr

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Am Donnerstag beruhigt sich die Wetterlage

Die Temperaturen werden wieder zweistellig - vor 8 Stunden

Nach zwei stürmischen Tagen beruhigt sich das Wetter am Donnerstag.

Nach zwei stürmischen Tagen beruhigt sich das Wetter am Donnerstag. © Jens Kalaene/dpa


Am Dienstagabend erreichte der angekündigte Sturm die Region. Das bedeutete: Unwetter mit teils orkanartigen Böen - und viel Arbeit für die Einsatzkräfte. Bis ins Flachland wurden laut DWD Windgeschwindigkeiten an die 100 Kilometer pro Stunde erreicht. Die Flüchtlingszelte, die an der Deutschherrnstraße aufgebaut sind, wurden noch in der Nacht evakuiert.

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Sturmschäden: Flüchtlinge an Deutschherrnstraße evakuiert Sturmschäden: Flüchtlinge an Deutschherrnstraße evakuiert Sturmschäden: Flüchtlinge an Deutschherrnstraße evakuiert
Sturmschäden: Flüchtlinge an Deutschherrnstraße evakuiert

Weil ein Flüchtlingszelt an der Deutschherrnstraße durch das Gewitter am Dienstagabend beschädigt wurde, mussten knapp 190 Asylbewerber umgesiedelt werden. Der Großteil wurde in den ehemaligen Höffner nach Fürth gebracht. Etwa 30 Menschen wurden in die Notunterkunft in der Frankenstraße gefahren.


Herbststurm Gonzalo sorgte aber nicht nur in der Region für Chaos:

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Herbststurm Gonzalo sorgt für große Schäden und Verkehrschaos

Unwetter haben in Teilen Deutschlands große Schäden angerichtet. Feuerwehr und Polizei rückten Dienstagnacht in Baden-Württemberg und Bayern zu Hunderten Einsätzen aus. Mehrere Bahnverbindungen und Straßen mussten wegen umgestürzter Bäume zeitweise gesperrt werden. Im Norden Deutschlands wird im Laufe des Mittwochs eine Sturmflut erwartet.


Auch den ganzen Mittwoch über wehte ein frischer Westwind mit stürmischen Böen, die erneut Orkanstärke erreichten. Es regnete teils heftig.

Keine Rückkehr des goldenen Herbstes

Auch in der Nacht ist noch mit starkem Niederschlag zu rechnen, der in Lagen oberhalb von 900 Metern als Schnee herunter kommt. Am Donnerstag beruhigt sich dann aber voraussichtlich die Wetterlage. In Franken soll der Himmel am Tag zwar bedeckt sein, Regen fällt jedoch nur noch gelegentlich. Der Wind weht nur noch schwach bis mäßig. Mit 10 Grad werden die Temperaturen immerhin wieder zweistellig. Am Freitag klettert die Quecksilbersäule dann auf 13 Grad. Es bleibt trocken, hin und wieder kommt sogar die Sonne durch.

Die zunächst erwartete Rückkehr des goldenen Herbstes für das Wochenende fällt allerdings voraussichtlich aus. Es strömt zwar wärmere Luft in die Region, mehr als 13 Grad am Samstag und 15 Grad am Sonntag sind aber trotzdem nicht drin. Die Sonne setzt sich nur selten durch. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 3 und 7 Grad, vor allem in der Nacht auf Samstag kann es Bodenfrost geben. 

dpa, nb

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