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Von der Weiberfastnacht, bei denen es den Männern an die Krawatten geht, bis zum Faschingsdienstag herschen zurzeit, wenn auch in Maßen, anarchische Zustände. Die Narren bereiten sich teils monatelang auf ihre Auftritte vor. Kinderaugen leuchten, wenn in den Kindergärten und Schulen Fasching gefeiert wird. Ob als Biene Maja, Hexe oder Cowboy, Fasching beflügelt die Fantasie der Kleinen.
Doch auch Politiker und Künstler widmen sich feucht-fröhlichen Prunksitzungen, Elferräten und Büttenreden. Der Fasching in Veitshöchheim ist das beste Beispiel für die Fastnacht in Franken: Die illustre Politprominenz verkleidet sich, und den Menschen vor den Fernsehern gefällt's. Fast vier Millionen Zuschauer verfolgten gebannt den Auftritt von Markus Söder als Marilyn Monroe.
Zunehmend erschweren behördliche Auflagen die Faschingsbemühungen in der Region. Die Zugordnung für den Nürnberger Faschingszug am 10. Februar ist etliche Zeilen lang.
Der "Kulturkampf" um das Narrentreiben hält also unvermindert an, für die einen ist Fasching gelebte Freiheit. Andere kritisieren den Trubel, die unsägliche Verkleidungswut und die aufgezwungene gute Laune inklusive Rote-Nasen-Zwang.
Was halten Sie von dem Trubel, der jährlich am 11. November beginnt und sich bis zum Faschingsdienstag hinzieht? Sagen Sie uns über die Kommentarfunktion Ihre Meinung - oder stimmen Sie auf der rechten Seite ab!
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