Montag, 24.09.2018

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Schrecksekunde: Kleinflugzeug muss bei Ansbach notlanden

Nase des Zweisitzers grub sich nach Aufprall in den Boden - 19.08.2018 20:23 Uhr

Das Flugzeug trug durch die Notlandung erheblichen Schaden davon: Die Spitze bohrte sich mitsamt der Rotorblätter in den Ackerboden. © NEWS5 / Haag


Als der 45-Jährige mit seiner Aquila 210 am Sonntagnachmittag vom Flugplatz abhob, merkte er schnell, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der Motor seines Zweisitzers brachte nicht die volle Leistung. Deshalb entschied sich der Pilot direkt nach dem Start zur Notlandung.

Dafür wählte er einen nur etwa 150 Meter vom Flugplatz entfernten Acker. Dort brachte er die Maschine auch einigermaßen kontrolliert zu Boden. Allerdings sank das Vorderrad des Tiefdeckers in der weichen Erde ein - die Maschine kippte nach vorne und grub sich mit der Schnauze in den Boden.

Der vordere Teil des Kleinflugzeugs wurde dadurch erheblich beschädigt. Dem Pilot und seinem 52-jährigen Fluggast, der mit in der Maschine saß, jagte die ungeplante Landung zwar einen gehörigen Schrecken ein, verletzt wurde bei dem Unfall aber niemand. Der entstandene Schaden beläuft sich allerdings auf etwa 50.000 Euro.

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Sie kamen mit dem Schrecken davon, das Flugzeug trug allerdings erheblichen Schaden davon: Ein Pilot musste am Sonntagnachmittag kurz nach dem Start auf einem Acker in der Nähe von Ansbach notlanden.



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