Donnerstag, 13.12.2018

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Schüler landet nach Fahrt mit elektrischem Skateboard im Krankenhaus

Junge hätte mit Gefährt gar nicht unterwegs sein dürfen - 06.12.2018 11:28 Uhr

Der 12-Jährige fuhr am Dienstagnachmittag in der Ansbacher Straße zunächst den Gehweg entlang. Als er damit die Straße überqueren wollte, stieß er mit einem Auto zusammen, das ein 92-Jähriger steuerte. Der Schüler prallte gegen den rechten Kotflügel und zog sich Prellungen und Abschürfungen an Armen und Beinen zu. Der Junge wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert.

Skateboards nicht zulassungsfähig

Das Problem: Der Schüler hätte mit einem elektrischen Skateboard gar nicht auf der Straße unterwegs sein dürfen - es war weder haftpflichtversichert noch ordnungsgemäß zugelassen.

"Solche Skateboards sind gar nicht zulassungsfähig", erklärt Daniela Döbel von der Ansbacher Polizei - unter anderem, weil man nur schwer ein Kennzeichen anbringen könne. "In letzter Konsequenz wäre sogar eine Fahrerlaubnis zum Führen des Skateboards erforderlich", teilt die Polizei mit. Geschäfte und Verkäufer warnen daher immer wieder, dass die elektrisierten Bretter nur auf privatem Grund genutzt werden dürfen. Nun wird geprüft, inwieweit die Erziehungsberechtigten strafrechtlich in Verantwortung stehen.

Weitere Ausfahrten sind vorerst sowieso nicht möglich: Das Skateboard, das etwa 150 Euro wert ist, zerbrach bei dem Unfall. Der Sachschaden am Pkw beträgt circa 1000 Euro. 

jru

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