|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Wassertrüdingen sei durch den Förderverein in einer „hervorragenden Position“, führte Kreisgeschäftsführer Heinz Bischoff diesbezüglich an, gab jedoch die angespannte Personalsituation und die Grenzsituation Wassertrüdingens zu den Einsatzregionen Augsburg und Südfranken zu bedenken. Die Standortfrage überschattete den fröhlichen Jahresabschluss der Rot-Kreuz-Bereitschaft.
Wie Bereitschaftsleiter Markus Beer darlegte, leistete die Bereitschaft rund 6000 Stunden. Mit Sozialdienst, Schnelleinsatzgruppe (SEG) und Jugendrotkreuz summierte sich dies auf fast 10.000 ehrenamtliche Einsatzstunden. Der Bereitschaftsleiter nannte Reit- und Fußballturniere, die Tour de Hesselberg, den Bayerischen Kirchentag, Konzerte, den Landfrauentag und die Wassertrüdinger Gewerbeschau. Rund 30 Erste-Hilfe-Kurse wurden durchgeführt. Bei fünf Blutspendeterminen wurde geholfen, der Glückshafenstand am Volksfest durchgeführt und Einsätze im „stressigsten Bereich“ Rettungsdienst gefahren.
Für die SEG erinnerte Manuela Bickelein an die Großübung in Ansbach und zwei Einsätze in Wassertrüdingen. Rund 3500 Einsatzstunden listete Traudl Österlein für den Sozialdienst bei Ausflügen, Gewerbeschau, Haussammlung, Blutspende und Kleiderkammer auf. Beim Sammelergebnis war Wassertrüdingen wieder einmal führend im Kreisverband. Zum normalen Programm der Fort- und Ausbildung gehörte 2011 erstmals in der Grundschule die Aktion „Juniorhelfer“, sagte Antonia Riefle in der Rückschau des Jugendrotkreuzes. Ferner wurde der Dekanats-Konfirmandentag in Ehingen betreut sowie am Ferienprogramm und Kirchentag teilgenommen. Auf 250 Stunden summierte sich der Einsatz der Jugendgruppe.
Bürgermeister Babel ist mit der Arbeit des BRK vor Ort sehr zufrieden, mit der jüngsten Entwicklung beim Thema Rettungswagen aber ganz und gar nicht. Auf politischer Schiene will Babel alle Hebel in Bewegung setzen, um den Rettungswagen weiterhin in Wassertrüdingen zu platzieren.
BRK-Kreisvorsitzender Norbert Schottmann würdigte die Arbeit der Ehrenamtlichen und das hohe Sammlungsergebnis. Die Wassertrüdinger Bürgerschaft habe sich beispielhaft mit dem Förderverein eingebracht. Kreisgeschäftsführer Heinz Bischoff geht davon aus, dass nach genauer Beleuchtung der Situationen in den angrenzenden Regionen Entscheidungen fallen werden. Zielsetzung sei, Wassertrüdingen als 24-Stunden-Wache im Rettungsdienst anzuerkennen. Da sei die Politik gefragt. Bischoff schloss zuversichtlich: „Wir sind dran, für Wassertrüdingen eine gute Lösung zu suchen.“
Landesbereitschaftsleiter Dr. Frank Friedrich (Dinkelsbühl) ehrte Manuela Bickelein und Rosi Jutzas für fünfjährigen Dienst und Manuela Beer für 15-jährige Tätigkeit. Seit 25 Jahren leisten Hermann Bickelein und Elfriede Hartmann Dienst in Bereitschaft und Sozialdienst, und Berta Wittmann hat sich fast 40 Jahre im Sozialdienst eingebracht. Das Ehrenzeichen am Bande des bayerischen Innenministers wurde an Bereitschaftsleiter Markus Beer verliehen. Neu aufgenommen in das Jugendrotkreuz wurde Patrick Keil. Bei der Ehrung fehlten Sigrid Seefried, die fünf Jahre im Roten Kreuz aktiv ist, und Willi Wittmann, der seit 25 Jahren beim Sozialdienst tätig ist.