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Dienstag, 24.04.2018

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Turbulentes Wochenende auf der Heilsbronner Kirchweih

Das Fazit der Polizei: Der Alkohol ließ viele Fäuste fliegen - 15.10.2017 14:57 Uhr

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es dieses Jahr zu vielen Körperverletzungen, die nach ersten Erkenntnissen unabhängig voneinander waren. Laut der Polizei gerieten dabei drei Mal mehr oder weniger stark betrunkene Kontrahenten in Streit, bei dem schließlich auch die Fäuste flogen und jeweils ein Angreifer auf den anderen einschlug. Alle Geschädigten kamen mit leichten Verletzungen davon.

Der Alkoholpegel machte sich auch bei einem 19-Jährigen bemerkbar, der derart aggressiv und pöbelnd auf dem Festgelände unterwegs war, dass ihm die Polizei sogar einen Platzverweis erteilen musste. Der uneinsichtige Pöbler kam der Aufforderung der Beamten erst nach, als diese ihm weitere polizeiliche Maßnahmen androhten. Sein Atemalkoholwert lag bei 1,4 Promille.

Weniger brutal ging es vor der Polizeiinspektion in Heilsbronn zu: Dort fanden die Beamten am Samstagmorgen einen Kirchweihbesucher, der es sich auf dem Gehweg gemütlich gemacht hatte und schlief. Da er mit seinem Alkoholwert von 1,8 Promille ziemlich betrunken war, musste er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus zur Ausnüchterung gebracht werden.

Betrunken im Straßenverkehr

Auch im Straßenverkehr wurde der Alkohol einem 43-Jährigen zum Verhängnis: Die Polizei hielt den Mann bei einer Verkehrskontrolle an und stellte einen Wert von über 0,6 Promille fest. Den 43-Jährigen erwartet nun ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren mit anhängendem Fahrverbot.

Die Jugend wurde auf der Kärwa insoweit auffällig, dass die Polizei am Samstagabend zwei Jugendliche mit einer fast vollständig geleerten Flasche hochprozentigem Schnaps antraf. Der 14- und der 15-Jährige waren stark angetrunken und wurden von den Beamten auf die Dienststelle gebracht. Später holten die Eltern ihre Kinder ab.

Am Sonntag gegen 3 Uhr erstattete ein Gast bei der Räumung des "Stodls" außerdem Anzeige gegen einen Mann des Sicherheitsdienstes, weil er durch diesen am Daumen verletzt wurde, da er nicht sofort auf Befehl des Sicherheitsmannes den Ort verließ.


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