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Auf die Schlitten, fertig, los: 22. "Frankonia Open" luden ein

Bayerische Meisterschaften im Schlittenhunderennen in Schönberg - 17.11.2014 09:47 Uhr

Mit einem Affenzahn sausten die Hunde durch Schönberg. © Udo Schuster


Insbesondere die Hunde fieberten auf ihren jeweiligen Einsatz hin. Hund und Besitzer sind eins, auch das merkte man bei einem Rundgang durch das Musherlager. Der Tierschutz hat bei solchen Veranstaltungen immer eine hohe Priorität, selbst der Impfschutz wird vor dem Rennen kontrolliert, erklärt die Pressesprecherin des bayerischen Verbandes für Schlittenhundesport, Katja Bub.

Hoch zufrieden waren nicht nur die Musher, so nennt man die Schlittenhundesportler, sondern auch die Verantwortlichen und Organisatoren des fränkischen Schlittenhunde Sportclubs (FSSC), allen voran der Vorsitzende Rene Rocco Pigola, mit dem meist trockenen und vor allen am Samstag vorwiegend sonnigen Wetterverhältnissen.

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Frankonia Open: Meisterschaft der Schlittenhunde

Rasant waren die 600 Schlittenhunde am Wochenende bei den Frankonia Open, den Bayerischen Meisterschaften, in Schönberg bei Lauf unterwegs. Vor Ort waren neben den sportlichen Tieren auch Händler, die an ihren Ständen Produkte für die Vierbeiner anboten.


Einen Hauch von Alaska konnten bereits am Freitag zehn Jungen und Mädchen der Elterninitiative krebskranker Kinder aus Erlangen sowie vom Krebspunkt des Diakonischen Werkes im Nürnberger Land erfahren. Aus Möhrendorf nutzte Familie Jüschke die Möglichkeit eine Runde mit dem Hundegespann durch die Schönberger Heide zu drehen. Selbstverständlich mit einem erfahrenen Musher und dessen vier bis sechs Hunden, die die Kinder später auch streicheln durften. Entlang der Strecke waren insbesondere im Start- und Zielbereich wiederum viele Hobby- Fotografen zu finden.

Die Teilnehmer der Wettkämpfe hatten teils sehr weite Anreisen. Aus Schaffhausen waren zum ersten Mal nach Schönberg gekommen, Wolfgang Feulner und Yve Falk. Über Freunde hatten die beiden von diesem Termin erfahren und da Wolfgang fränkische Wurzeln hat, "war es für uns kein Thema die sechseinhalb stündige Fahrt mit neun Hunden auf uns zu nehmen", sagt Yve, die gerade einen Border Colli auf dem Schoß sitzen hat, der von ihr Streicheleinheiten erwartete. "Hier lernten wir nette Leute kennen und die Location ist grandios", sagt Wolfgang, der gerade erst seine Alaska Malamuten ausgespannt hat. Diese Hunderasse ist die größte und kräftigste unter den reinrassigen Schlittenhunden. Diese Tiere sind auch unter dem Beinamen "Lokomotive des Nordens" bekannt. Aus Lothringen kamen bereits zum zweiten Mal Elisabeth Riff und Rene Karpisch in die Schönberger Heide.

Der Artikel wurde am 17. November um 9.47 Uhr aktualisiert. 

Udo Schuster

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