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Donnerstag, 21.02.2019

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Aus Spaß: Zwölfjähriger wählt acht Mal den Notruf

Vortäuschung einer Freiheitsberaubung - Junge zeigte keine Reue - 11.02.2019 16:10 Uhr

Die Meldung veröffentlichte die Polizei Schweinfurt ausgerechnet am Tag des Notrufes.

Nachdem mehrere Streifen den Bub am Museum nicht finden konnten, lokalisierten die Beamten den Ort des Anrufers: ein Mehrfamilienhaus etwa vier Kilometer entfernt.

Der Bub gestand die Anrufe vom Samstagabend und gab laut Polizei als Grund Spaß und Langeweile an. Für die Beamten sind derartige Falschmeldungen ein "äußerst fragwürdiger Scherz", wie ein Sprecher sagte. Da der Zwölfjährige keine Reue zeigte und in den Anrufen kein Fehlverhalten sah, werde der Vorfall dem Jugendamt gemeldet.

Die Polizei machte deutlich, dass Scherzanrufe dem Verursacher teuer zu stehen kommen können. Zudem könne der Notruf für ernste Notfälle blockiert werden.


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dpa

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