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Der Zugchef eines ICE von Berlin nach München habe am Montag in den späten Abendstunden Meldung über einen alleine reisenden 14-Jährigen gemacht, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Demnach bat der Bahnbedienstete die Beamten um Unterstützung, weil er wegen einer Fahrscheinreklamation die Personalien des jungen Mannes benötigte. Ein im Zug mitreisender Bereitschaftspolizist hatte zwar die Angaben bereits geprüft, dabei aber Unstimmigkeiten festgestellt.
Am Nürnberger Hauptbahnhof erklärte der Junge den hinzugekommenen Bundespolizisten, dass er in einem Heim bei Kulmbach untergebracht sei. Dieses habe er mit Erlaubnis des Betreuers verlassen, um seine Pflegeeltern im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm zu besuchen.
Diese Geschichte bestätigte sich nicht. Stattdessen fanden die Beamten heraus, dass die Polizei Kulmbach nach dem Ausreißer fahnden ließ. Der 14-Jährige hatte sich nämlich unerlaubterweise am Sonntag von seiner Jugendheimstätte abgesetzt.
Die Bundespolizei brachte den Jugendlichen deshalb in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Polizei zurück nach Hause.
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