Montag, 12.11.2018

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Aus für Heindel und Kopp: Keine Weinkönigin aus Ipsheim

Klara Zehnder aus Randersacker setzte sich in Stichwahl durch - 25.03.2018 17:25 Uhr

Weinbaupräsident Artur Steinmann gratuliert: Klara Zehnder (neben Steinmann) ist Fränkische Weinkönigin. Ihre Konkurrentinnen Julia Heindel und Sina Kopp (Dritte und Vierte von rechts) klatschen anerkennend. © Gerhard Krämer


Julia Heindel nahm die Entscheidung sportlich. Unmittelbar nach ihrem Ausscheiden um das Rennen um die Krone bekannte sie, dass sie natürlich enttäuscht sei. "Aber ich sehe das nicht als Niederlage an", denn die Zeit der Vorbereitung habe ihr viel gebracht. Sina Kopp wollte sich so kurz nach der Entscheidung noch nicht äußern.

Landrat Helmut Weiß sagte: "Ich bin sehr stolz auf die beiden Kandidatinnen." Er hätte beide weiter gesehen, leider habe die Jury anders entschieden. Für den Landkreis sei es eine gute Werbung gewesen. Auch, dass zwei Kandidatinnen aus Ipsheim gekommen seien, sorge für Gesprächsstoff.

14.18 Uhr – Silena Werner ist verabschiedet und zum ersten Mal dürfen alle Kandidatinnen in einer vorher bestimmten Reihenfolge auf die Bühne: Klara Zehnder (Randersacker), Marina Prust (Obereisenheim), Sina Kopp und Julia Heindel (beide Ipsheim), Sophia Kron (Karlstadt-Stetten) und Magdalena Bauer (Hüttenheim). Die Frage von Axel Robert Müller nach ihrem Puls beantwortet Sina Kopp ganz cool mit "Noch ganz cool!".

Sympathischer Auftritt

Sie freue sich hier zu sein und alles erleben zu dürfen, Nicole Then-Plannasch möchte von Julia Heindel wissen, ob ihre Erwartungen eingetroffen sind. Und, ja, sie fühlt sich so, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie hat darauf hingefiebert, denn "Ich will doch wissen, wie es mit dem Leben weitergeht!" Sina Kopp tritt locker und natürlich auf. Die drei fachlichen Fragen beantwortet sie souverän, ebenso wie Julia Heindel. Im Familienbetrieb wirke sie engagiert mit, wie sie erzählt. Als Wein hatte Kopp einen Gewürztraminer dabei, Julia Heindel einen Silvaner.

Der fränkische Weinbaupräsident Artur Steinmann nannte die Weinkönigin "erste Botschafterin des Fränkischen Weins". Als solche darf Klara Zehnder nun ein Jahr lang tätig sein. 

Gerhard Krämer

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