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Eigens dafür hat das Freilandtheater eine Kunstform mit dem Namen Dramolett geschaffen: eine Dramatisierung der auf riesige Spielorte und zahlreiche Mitspieler angelegten Produktionen im Kammerspielformat. Inszeniert werden die einstündigen Kleinfassungen von Regisseurin Stefanie Pfeiffer mit drei bis fünf Schauspielern. Hier stoßen Zuschauer auf altbekannte Gesichter des umfangreichen Ensembles der vergangenen Jahre.
Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in der Region in Zusammenarbeit mit Partnern des Freilandtheaters statt. Den Auftakt macht am Samstag, 23. Februar, „das fliegend schweyn“. Der original Filmmitschnitt der ersten Uraufführung des Freilandtheaters ist bei Mekra Lang in Ergersheim zu sehen. Beginn ist um 19 Uhr in Halle 7.
Das Dramolett „das fliegend schweyn“ wird am Samstag, 2. März, um 19 Uhr im Kuhstall des Wirtshauses am Freilandmuseum gezeigt. Es war die erste Produktion des Freilandtheaters: eine temporeiche Geschichte um eine mittelalterliche Dorfgemeinschaft, die listenreich die heilige Inquisition an der Nase herumführt. Einen Tag später, am Sonntag, 3. März, wird das Stück um 11 Uhr auf der Bühne im Torhaus in Neustadt gezeigt.
„Der Franzose auf dem Dach“ heißt das nächste Dramolett. Es zeigt napoleonische Truppen im Franken des Jahres 1806. Unschuldige Wirtsleute geraten in die Wirren um die gut gefüllte Kriegskasse, Heiligenreliquien und die Garderobe der geheimnisvollen Germaine. Es wird am Samstag, 9. März, um 19 Uhr im Wirtshaus am Kommunbrauhaus und am Sonntag, 10. März, um 11 Uhr auf der Bühne im Torhaus Neustadt gezeigt.
In die eigentlich gar nicht so goldenen 1920er-Jahre werden die Zuschauer im Kammerspiel „Nur heute Nacht, Marlene“ entführt. Auf dem Land finden Variétédamen Zuflucht, die in die Schusslinie eines Berliner Verbrechersyndikats geraten sind. Doch die Frauen merken bald, dass sie eine endgültigere Lösung für ihr Problem brauchen. Am Samstag, 16. März, ist das Stück um 19 Uhr im Kuhstall des Wirtshauses am Freilandmuseum und am Sonntag, 17. März, um 11 Uhr im Kunsthaus in Ansbach zu sehen.
Das nächste Dramolett heißt Himmelsstürmer und spielt Ende des 18. Jahrhunderts in Franken: die Aufklärung macht vor dem Himmel nicht halt. Während die einen das Jenseits erforschen wollen, streben andere nach dem Fliegen. Termin für die Vorstellung ist am Samstag, 23. März, um 19 Uhr im Kuhstall des Wirtshauses am Freilandmuseum, und am Sonntag, 24. März, um 11 Uhr auf der Bühne im Torhaus. Weitere Termine werden noch bekanntgegeben.
iKarten für alle Veranstaltungen gibt es bei allen Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 09106/92 44 47, per Mail an karten@freilandtheater.de oder online unter www.freilandtheater. de/ticket. Der Eintritt beträgt neun Euro (ermäßigt fünf Euro), Familienkarten gibt es für 25 Euro. Außerdem gibt es ein Abonnement „Jubiläum“: Karten für alle Veranstaltungen der Reihe (13 Dramolette, Film und Konzert) für 65 Euro. Das Abonnement ist ausschließlich über das Kartentelefon erhältlich.

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