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Montag, 23.07.2018

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Bad Windsheim: Kritik an Fußweg und Kreisel

Stadtrat diskutiert den Etat für 2018 – Entscheidung im März - 12.02.2018 05:01 Uhr

Der geplante Fußweg durch den Wallgraben hin zu Hilpert-Ellrodt-Promenade und Pastorius-Schule sorgte für Diskussionen. © Foto: Günter Blank


Wie bereits nach den Beratungen von Bau- und Umweltausschuss sowie Verwaltungs- und Finanzausschuss berichtet, ist es vor allem der geplante Fußweg durch den Wallgraben, welcher vom Schwedenwall hinüber auf die Hilpert-Ellrodt-Promenade und damit hin zu Pastorius-Grundschule führen soll, über dessen Sinnhaftigkeit manches Ratsmitglied vor der Verabschiedung des Etats noch diskutieren möchte. Nach Werner Spieler (FWG) und anderen war es zuletzt im Rat zunächst Gerhard Koslowski (WiR), der mit Blick auf den Fußweg fragte: "Muss das jetzt sein? Wir haben andere Baustellen, wo wir das Geld sinnvoller einsetzen könnten." Er bat darum, das Vorhaben nochmals zu überdenken, denn andere Straßen seien "viel schlimmer dran".

Stadtbaumeister Thomas Geismann bat daraufhin darum, dieses Projekt "unter Stadtsanierungsgesichtspunkten" zu betrachten, Stichwort "Öffnung des Wallgrabens". Er schlug vor, "dezidiert darüber zu sprechen, wenn die Planung da ist", was zur nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Fall sein soll.

Frage nach der Notwendigkeit

"Erschreckt" habe ihn, der keinem der zwei vorberatenden Ausschüsse angehört, beim Blick in den Haushaltsentwurf auch der Blick auf den Ausgabeansatz für die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs von Illesheimer und Schwebheimer Straße, machte Gerhard Koslowski einen weitere Posten im Vermögensetat zum Thema. 550 000 Euro sind hierfür im Investitionsplan angesetzt – egal, ob der Bereich als Kreisverkehr oder mit Abbiegespuren gestaltet wird. "Warum brauchen wir, weil jetzt ein Technik- und Möbelmarkt gebaut wird, eine derartige Investition?", fragte Koslowski in die Ratsrunde und verwies auf andere, kostengünstigere Anbindungen von Märkten, etwa Rewe oder Kaufland.

Hierzu erklärte Geismann, diese Planung stamme noch aus der Zeit der einst angedachten Betriebserweiterung von Franken Brunnen. Damals habe man diese "im letzten Moment gecancelt", weil keiner wusste, was passiert. Durch die Umsetzung der nun wieder aufgegriffenen Planung würde man dort "eine hohe Qualität erreichen für Fußgänger, Radfahrer und auch Autofahrer". Zur von Koslowski als kostengünstigere Lösung beispielhaft angeführten Zu- und Ausfahrt des Kauflands bemerkte Geismann: "Die Zufahrt Kaufland haben wir schon drei Mal umgebaut und es ist immer noch nix."

Wilhelm Dehner von der Liste Land ergänzte die Diskussion um den Aspekt der Verkehrssicherheit in einer der Hauptzufahrtsstraßen in die Stadt. Ein Kreisverkehr könnte zum Abbremsen des Verkehrs und damit zu einem Zugewinn an Sicherheit führen. Bürgermeister Bernhard Kisch beendete diese Debatte im Rat letztlich mit der Bitte, diese im zuständigen Bau- und Umweltausschuss weiter zu führen.  

Günter Blank

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