Donnerstag, 15.11.2018

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Baumannshof feiert Vielfalt des Bio-Anbaus in Egenhausen

25-jähriges Bestehen mit großem Hoffest begangen - Info und Genuss - 15.09.2014 15:39 Uhr

Blumenkränze waren beim Hoffest des Baumannshofs als Kopfschmuck durchaus gefragt. © Waltraud Rohr


Am Ende konnten die beiden Betriebsleiter Jutta und Wolfgang Baumann ein überaus positives Fazit ziehen. Die organisatorische Arbeit habe sich gelohnt, waren sich beide einig und das Angebot der zahlreichen Aussteller stieß auf reges Interesse.

Viele junge Familien nutzten das Hoffest für einen Ausflug und während sich die Kinder am Kletterturm, beim Ponyreiten, Bogenschießen oder einigen anderen Mitmachaktionen vergnügen konnten, hatten die Eltern ausreichend Zeit, um sich über die unterschiedlichsten Bio-Produkte zu informieren. Vom Käse über Brotaufstrich bis hin zu Nudeln, Honig, Gebäck sowie Obst und Gemüse reichte die Palette der angebotenen Waren. Wichtig ist dem Baumannshof dabei die regionale Vermarktung, weshalb sich auf dem Platz vor der neuen Betriebshalle fast ausschließlich Anbieter aus der näheren Umgebung tummelten. Dazu kamen diverse Handwerksbetriebe und Künstler, die ihre Palette des Schaffens zur Schau stellten.

Auf großes Interesse stießen zudem die Felderführungen, bei denen die Besucher die Anbauflächen des Betriebs unter die Lupe nehmen konnten. David Baumann, einer der Söhne der Baumanns, hatte diese Aufgabe übernommen und erläuterte fachkundig die Prinzipien, nach denen die Familie seit nunmehr über einem Vierteljahrhundert ihre Flächen bewirtschaftet. Auf dem „Acker, auf dem alles begann“, wie David Baumann erzählte, stehen derzeit noch die Möhren, während die Roten Beete schon eingebunkert sind. Zu den ursprünglich einmal rund zwei Hektar Fläche sind zwischenzeitlich weitere zwölf Hektar dazugekommen, die fast ausschließlich für den Gemüseanbau genutzt werden.

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Baumannshof feierte sein 25-jähriges Bestehen in Egenhausen

Die interessierten Besucher strömten am Sonntag zum Hoffest des Baumannshofs nach Egenhausen. Der Betrieb hat sich seit 25 Jahren dem Bio-Anbau verschrieben und liefert sein 15 Jahren die Biokiste in viele Haushalte der Region.


Dabei muss ein Bio-Hof einerseits auf einen vernünftigen Ertrag achten, andererseits aber auch die Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft berücksichtigen. „Die Fruchtfolge ist bei uns ein wichtiges Thema“, sagte David Baumann bei der Felderführung So wechseln sich nicht nur Stark- und Schwachzehrer, sondern den Böden wird mit einer Brache auch Zeit zur Erholung gegeben.

Dabei beschreiten die Bio-Betriebe zudem immer wieder neue Wege, beispielsweise in der Schädlingsbekämpfung oder bei der Düngung. So wurde auf dem Baumannshof in diesem Jahr mit Grassilage gedüngt, die noch mit den Händen aufgebracht werden musste. „Die Ergebnisse sind super, wie sie selbst sehen können“, lautet das erste Fazit der Baumanns.

Dass die Produkte dazu noch vorzüglich schmecken, davon konnte man sich nicht nur beim Hoffest überzeugen, sondern dies erleben die Kunden der Biokiste seit nunmehr auch schon 15 Jahren allwöchentlich. 

Matthias Oberth

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