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Feuerwehr-Olympiade in Obernzenn dauerte drei Tage

146 junge Floriansjünger verglichen beim Kreisjugendfeuerwehrtag ihr Können - 22.07.2014 10:18 Uhr

Schlauchboot fahren bot für die jungen Floriansjünger bei der aus, teilweise schweißtreibenden, 15 Disziplinen bestehenden Feuer­wehr- Olympiade eine willkommene Abkühlung © Helmut Meixner


Dabei haben aber auch die Freiwil­ligen Feuerwehren der Gemeinde Obernzenn ihren Part mit Bravour ge­meistert. Zum einen galt es 146 Nach­wuchskräfte und 87 Betreuer zu ver­pflegen und einzuquartieren. Außer­dem sorgten sie mit dafür, dass das von Kreisjugendwart Stefan Fleisch­mann und seinem Team zusammen­gestellte Programm umgesetzt wer­den konnte. Bevor es jedoch damit losging, hoben am Samstagmorgen Landrat Helmut Weiß, Obernzenns Bürgermeister Markus Heindel so­wie Kreisbrandrat Alfred Tilz in ih­ren Grußworten hervor, welch große Bedeutung sie dem Engagement der jungen Feuerwehrleute beimessen.


Anstrengende Parcours


Schon wenige Minuten später lau­tete die Devise für die p37 Vierer­gruppen: Punkten, punkten und abermals punkten. Auf sie warteten anstrengende Parcours, die ihnen, wie beim möglichst langsamen Fahr­rad- Fahren, dem Kuppeln von Schlauchleitungen, beim Wassertran­sport oder dem Bergen diverser Din­ge aus dem sogenannten Qualmzelt alles abverlangten. Zur Freude vieler war auch für Abkühlung bei den 15 Disziplinen gesorgt: Mit dem Schlauchboot ging es hinaus auf den Obernzenner See – und dabei blieb keiner der Akteure lange trocken.
 

Am Abend schwärmten die Ju­gendlichen bei einer Dorfrallye durch Obernzenn, suchten markante Gebäu­de und Inschriften oder zählten die Flutlichtmasten auf dem TSV-Sport­gelände. Abgerundet wurde das drei­tägige Treffen am Sonntag mit einem von Pfarrer Jürgen Hoffmann zele­brierten Feldgottesdienst.

Diesem schloss sich die mit Span­nung erwartete Siegerehrung an. Mit dem Titel Firemaster 2014 kann sich für ein Quiz ein Team der Jugendfeu­erwehr Wilhelmsdorf schmücken. Im Beisein von Bürgermeister-Stellver­treterin Renate Laudenbach und dem Kommandanten der Obernzenner Feuerwehr, Gerhard Friedrich, wur­de zudem an 47 Jugendliche die Deut­sche Jugendflamme verliehen. Mit den meisten (24), aber auch jüngsten Teilnehmern (durchschnittlich 12,5 Jahre) war die Baudenbacher Feuer­wehr angereist. Mit 19 Nachwuchs­kräften belegten die Obernzenner in Sachen Meistbeteiligung den zweiten Rang. 

Helmut Meixner

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