Dienstag, 23.10.2018

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Gesundheitsplattform startet mit 200.000 Euro Förderung

Geld stammt aus Bundesprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums - 09.02.2018 17:03 Uhr

Von links: Dr. Robert Schmidt von der Industrie- und Handelskammer Nürnberg, der Chefarzt der Frankenland-Klinik, Dr. Rainer Tischendorf, Dr. Michael Heut (Landwirtschaftsministerium), Landtagsabgeordneter Hans Herold, der Geriatrie-Chefarzt der Klinik Bad Windsheim, Dr. Wolfgang Anderer, Ute Ambrosius (Hochschule Ansbach), Josefine Mühlroth (Klinik Bad Windsheim), Kommissarischer Bundesminister Christian Schmidt, Bürgermeister Bernhard Kisch und Andrea Fahrnholz vom Landratsamt. © Stefan Blank


Christian Schmidt sagte: "Wir in der CSU haben festgelegt, dass am 5. März über die Posten entschieden wird" und bekräftigte, er werde sich nicht an Spekulationen über Besetzungen von Ministerien beteiligen. Auf Nachfrage verriet Schmidt aber auch, dass er sich vorstellen könnte, wieder Parlamentarischer Staatssekretär zu werden. Gleichzeitig  sagte Schmidt aber auch, er sei mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen zufrieden und hätte durchaus Lust, weiter ein Ministerium zu leiten. 

In Bad Windsheim überreichte Christian Schmidt eine Förderzusage in Höhe von knapp 200.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Schmidt erklärte: "Ich freue mich, dass ich mit unserer Förderung einen wichtigen Baustein für die Gesundheitsregion Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim legen kann. In dieser Region sorgt unsere Politik für ländliche Räume dafür, dass das Leben für Jung und Alt auf dem Land attraktiv bleibt. Wegen des fortschreitenden demografischen Wandels ist es wichtig, den Zugang zum Gesundheitswesen gerade für ältere Menschen zu erhalten. Unser gemeinsames Ziel muss sein, das Modellvorhaben auf weitere Regionen auszuweiten."

Der Nutzer soll auf der Plattform, ausgehend von seinem Krankheitsbild oder einem Alltagsproblem, beispielsweise Informationen der medizinischen Gesellschaften oder Krankenkassen kompakt zur Verfügung gestellt bekommen. Darüber hinaus werden Präventionsmöglichkeiten vorgestellt. Auch Checklisten und eine Beratungsstelle seien angedacht. Geleitet wird das Projekt, das bis zum 30. Juni 2020 terminiert ist, von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Ansbach. Weitere Unterstützer neben dem Ministerium sind die Stadt Bad Windsheim und die Kreiskliniken. 

Stefan Blank

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