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Grüne im Kreis nominieren Bundestags-Kandidaten

Uwe Kekeritz will in Berlin bleiben - Kreisverbände setzen auf Kontinuität - 25.09.2012 12:34 Uhr

Marianne Schwämmlein (von links) vom gastgebenden Langenzenner Ortsverband mit Bundestagsabgeordnetem Uwe Kekeritz und Versammlungsleiterin Julia Bailey, die der Kreisverband Erlangen als neutrale Person ausgeliehen hatte.

Marianne Schwämmlein (von links) vom gastgebenden Langenzenner Ortsverband mit Bundestagsabgeordnetem Uwe Kekeritz und Versammlungsleiterin Julia Bailey, die der Kreisverband Erlangen als neutrale Person ausgeliehen hatte. © Johannes Goecke


Der Abgeordnete beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Außenpolitik, insbesondere der Ent­wicklungspolitik. Hier sieht er viele Anknüpfungspunkte zur kommuna­len Ebene: Das Bauernsterben in Bayern ist seiner Ansicht nach eine direkte Folge der EU-Subventionspo­litik, die einseitig Großbetriebe för­dere, deren Strategie es sei, möglichst viel Überschüsse in die Dritte Welt zu exportieren; die dortigen Bauern hät­ten ebenfalls keine Chance hiergegen zu konkurrieren. Als mögliche Lö­sung fordert Kekeritz die Regionali­sierung von Wirtschaftskreisläufen.

Kekeritz will sich außerdem für den behindertengerechten Ausbau unter anderem des Fürther Bahnhofes ein­setzen, was im Rahmen der auf seine Vorstellung folgenden Aussprache an ihn herangetragen worden war. Den Kontakt zur Basis bezeichnet Ke­keritz als äußerst wichtig und ver­weist auf rund 300 Vorträge, die er als Abgeordneter in ganz Bayern gehal­ten hat.

Basis soll kräftig mitmachen

Der Kandidat rief die Grüne Basis dazu auf, im Wahlkampf kräftig mit­zumischen – die Voraussetzungen hier­für seien diesmal besonders günstig. Wegen der fast zeitgleich stattfinden­den Landtags- und Bundestagswahlen rechnet Kekeritz mit einer besonders hohen Mobilisierung. Die Wahlversammlung der drei Kreisverbände brauchte auf die Mi­nute genau insgesamt eine Stunde für die Nominierung von Kekeritz. Er er­hielt 30 von 33 abgegebenen Stim­men, drei waren ungültig. Gegenkan­didaten gab es keine. 

jgo

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