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Günstiger mit Bus und Bahn nach Würzburg

Uffenheim und Markt Bibart gehören ab 2012 zum Verkehrsverbund Mainfranken - 24.09.2011 09:00 Uhr

Landrat Walter Schneider und die VVM-Geschäftsführer Josef Cichon und Paul Lehmann (von links) bei der Unterzeichnung der Kooperationsverträge.

Landrat Walter Schneider und die VVM-Geschäftsführer Josef Cichon und Paul Lehmann (von links) bei der Unterzeichnung der Kooperationsverträge. © Gero Selg


Die entsprechenden Verträge unterzeichneten gestern Landrat Walter Schneider und Vertreter des Verkehrsunternehmens-Verbundes Mainfranken Gmb H (VVM) und der Nahverkehr Würzburg Mainfranken Gmb H (NWM). Mit der Unterzeichnung der Verträ­ge, zu der die VVM-Geschäftsführer Paul Lehmann und Josef Cichon so­wie die NWM-Geschäftsführer Domi­nik Stiller und Günter Rauh ins Neu­städter Landratsamt gekommen wa­ren, werden in erster Linie die Bahn­höfe Uffenheim und Markt Bibart in den Verkehrsunternehmensverbund Mainfranken integriert. Dort werden auch bis zum Jahreswechsel die Fahr­kartenautomaten so umgerüstet, dass die Fahrgäste dort die gewünschten Tickets, ähnlich wie vom Verkehrs­verbund Großraum Nürnberg (VGN) her gewohnt, lösen können.

Die Einbindung des westlichen Landkreises in den öffentlichen Nah­verkehr in den Landkreisen Würz­burg und Kitzingen beschränkt sich jedoch nicht auf Uffenheim und Markt Bibart. Mit aufgenommen sind auch die vorgeschalteten Busli­nien, die die beiden Bahnhöfe ansteu­ern. Das heißt nicht nur von Bad Windsheim gibt es via Uffenheim künftig einen Fahrschein, der auch in den Straßenbahnen und Bussen in Würzburg Gültigkeit hat, das gleiche gilt beispielsweise für Fahrgäste, die in Scheinfeld in den Bus nach Markt Bibart steigen, um von dort aus mit der Bahn weiter an den Main zu fah­ren. Gültigkeit haben diese Fahr­scheine natürlich auch in der Stadt und im Landkreis Kitzingen.

Von den Vorteilen dieser besseren Anbindung an den öffentlichen Nah­verkehr im Raum Würzburg gaben sich auch die stellvertretenden Bür­germeister Ewald Geißendörfer (Uf­fenheim) und Klaus Nölp (Markt Bi­bart) überzeugt. So hofft man, dass in Würzburg Studierende oder Arbei­tende das neue Angebot nutzen und in ihrer Heimatgemeinde wohnen blei­ben. Nicht zuletzt erhofft man sich mit der Kooperation einen Auf­schwung im Freizeitbereich, da im Gegenzug für Tagesausflügler aus dem Raum Würzburg der westliche Landkreis leichter erreichbar ist.

Für die Fahrgäste zahlt sich der VVM in barer Münze aus. Kostete bis­her die Fahrt von Uffenheim nach Würzburg und wieder zurück 17,60 Euro, so sind es künftig 12,35 Euro. Dazu kommt die kostenfreie Benut­zung von Straßenbahn und der inner­städtischen Bussen. Bei der Vertragsunterzeichnung er­innerte Landrat Walter Schneider daran, dass der Wunsch der Anbin­dung nach Würzburg schon 1997, als die Bahnhöfe Markt Bibart und Uf­fenheim in den VGN integriert wur­den, im westlichen Landkreis gefor­dert wurde. Dieses Ziel rückte aller­dings erst mit der Gründung des VVM im Februar 2009 in greifbare Nähe. Schon im November 2008 hatte die Verwaltung vom Kreistag den Auf­trag erhalten, dies in die Wege zu lei­ten. Bereits im März 2009 hatten der Stadtrat Uffenheim und der Gemein­derat Markt Bibart dem Vorhaben zu­gestimmt. Zahllose Gespräche mit den beteiligten Verkehrsunterneh­men, aber auch in den Landkreisver­waltungen und in den beiden beteilig­ten Regierungen folgten, um das Gan­ze zum Abschluss zu bringen. 

gse

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