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Der Gemeinderat hält den Bau einer Ortsumgehung für dringend erforderlich, der BN sieht keinerlei Notwendigkeit dafür. In der Gemeinderatssitzung am Montagabend verlas Bürgermeister Frank Müller entsprechende Auszüge aus einer Stellungnahme des Bund Naturschutz. Darin hatten sich die Naturschützer mit den seit Langem geforderten Ortsumgehungen im Zuge der Bundesstraße 470 zwischen den Anschlussstellen Bad Windsheim an die Autobahn 7 und Höchstadt/Ost an die A 3 befasst.
Darin befürchtet der BN eine weitere Zunahme des Schwerlastverkehrs auf der Ost-West-Verbindung, die schon heute als mautfreie Abkürzung viel befahren sei. Der Ipsheimer Gemeinderat sieht sich damit in seiner eigenen Einschätzung bestätigt. Eben weil die B 470 bereits heute intensiv vom überörtlichen Verkehr genutzt werde, sei der Bau einer Ortsumgehung unumgänglich, hieß es in der Sitzung.
Dabei unterstütze man Forderungen des BN zur besseren Vertaktung des öffentlichen Nahverkehrs ohne Einschränkungen, aber eben zusätzlich zur Beseitigung des Ipsheimer Nadelöhrs mit seinen drei 90-Grad-Kurven.
„Weswegen Teile unserer vorgesehenen Trasse als hohes ökologisches Risiko eingestuft sind, sagt der BN aber nicht“, kritisierte Bürgermeister Frank Müller. Nachdem sich die Staatsregierung für die Umgehung ausspreche, wie Innenminister Joachim Hermann kürzlich in Scheinfeld sagte, will sich die Gemeinde jetzt erneut an den Bund wenden, um in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen zu werden.

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